Nach acht Designfestivals ohne MicialMedia wollte ich bei der 9. Ausgabe unbedingt mal teilgenommen haben. Und so geschah es bei dieser Okkasion, als das Designfestival in der Palazzo Halle in Karlsruhe erneut seine Toren öffnete: Vom 28. bis 29.3.2026.
Eine für mich nahe liegende Assoziation: Lametta. Der von 2010 bis 2025 jährlich zum Jahresende wiederkehrende Kunst- und Designmarkt. Betrieben von Claudia Birk, Friedrich Emde, Gloria Schmid, Jenny Emde und Verena Mildenberger. Ab 2025 unter neuem Namen: „Wundertüte“.
Die Organisatoren des Designfestivals sind der zu den jüngsten Designern Deutschlands zählende Riaz Dan Müller und seine Schwester Tahia.
Auf der Website der Veranstaltung, www.designfestival.de, ist nachzulesen: „Über 85 nationale und internationale junge Labels, Start-Ups und Kreative präsentieren ihre außergewöhnlichen Designs.“
Im folgenden gibt es ein paar fotografische Impressionen vom Besuch des künstlerischen Veranstaltungs-Highlights in der Fächerstadt.
Text und Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia, 2011-2026
Während damals der Coworking Space SteamWork sein Räumlichkeiten zur Verfügung stellte, stellten nun die Design Offices am Karlsruher Hauptbahnhof den Platz bereit, der einen ungewohnten, „gehobenen“ Blick auf Karlsruhe bot.
Die Speaker waren: 1. Regine Bielefeldt: „Die Grenzen der Kreativität als Herausforderung“ 2. Nicolai Schmitteckert: “ >>Wir brauchen mehr Werbung<< – Der teuerste Marketing-Irrtum“ 3. Jasmin Justen: „Drachen jagen mit dem Team – Wie Dungeons & Dragons in Teams Verbundenheit schafft“
In der Folge ein paar fotografische Impressionen von einem abermals inspirierenden Abend.
Alle Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia #MicialMedia15Jahre
Um einen kleinen Eindruck von der Dynamik auf der großen Kunstmesse in Karlsruhe zu vermitteln, habe ein kleines Timelaps-Video erstellt. Nun, immerhin musste die Kamera dafür 25 Minuten auf dem Stativ mit Intervallaufnahmen von fünf Sekunden Ihre Arbeit verrichten. Das Ergebnis ist eine zehnsekündige Zeitrafferaufnahme.
Ich habe ja immer wieder mal die Idee einer systematischen Erfassung „von allem“, was die art Karlsruhe zu bieten hat. Doch diese Messe – Kunstmesse – einfach nur so gigantisch, dass es bestenfalls für Impressionen reicht.
In Halle 1 habe ich nicht nur die Zeitrafferaufnahme gemacht, sondern auch den folgenden Rundblick bei einer Galerie mit der „doppeläugigen“ Insta360. Der Mann in blau-gelb mit dem roten Schuhwerk – meine Wenigkeit – hält dafür den („unsichtbaren“) 3m-Stick mit ausgestrecktem Arm nach oben.
Liebhaber der klassischen Fotografie sollen natürlich auch nicht zu kurz kommen. Durch die Art meiner Fotografie werden Kunstwerke, Künstler und Künstlerinnen und Galerien in Beziehung gesetzt. Viel Spaß beim Betrachten!
Text und Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia
Weitere Impressionen und Informationen findet Ihr zentral auf der Website der art Karlsruhe: www.art-karlsruhe.de
In der Südweststadt von Karlsruhe befindet sich eine reizvolle Location. Ein Coworking Space namens SteamWork | Good Spaces. Zwischen 12min.me und SteamWork gibt es eine Kooperation, die den abwechslungsreichen 12min.me-Abend als Ehrenamt ermöglicht, wie mir Katharina, Eventmanagerin von SteamWork, berichtete. Mit meinen eigenen Fotos spendiere auch ich einen kleinen Beitrag für das Fortblühen des Veranstaltungsformates.
Am gestrigen Abend (29.1.26) gastierte die vor über zehn Jahren in Hamburg ins Leben gerufene Veranstaltung also in Karlsruhe. Folgende Vortragende durften sich und ihre Themen für – nomen est omen – 12 Minuten präsentieren und jeweils darauf folgend für ein weiteres Dutzend an Minuten den Fragen der Zuschauer und Zuschauerinnen stellen.
Andine Pfrepper: Spotlight on: Bühnen-Skills für deinen Business-Auftritt
Sandra Walzer: Von Augenrollen zu Aufmerksamkeit: Wie Personal Branding dir den Hintern rettet
Alle Redner und Rednerinnen haben mit einem gehörigen Maß an Verve ihre Vorträge und Botschaften über die Bühne gebracht. Bei Andine und Sandra ging es im Prinzip um zeitlose Themen: Selbstdarstellung, Selbstreflexion, Mut zur Veränderung und Mut, zum eigenen Ich zu stehen.
Jens Blust referierte über ein Thema, das uns eigentlich schon seit ein paar Dekaden beschäftigt bzw. beschäftigen sollte. Und trotzdem hat es gerade in diesen Tagen, Wochen und Monaten eine besondere Brisanz. Der nur schwer kalkulierbare POTUS ist seit einem Jahr Präsident eines Staates, der früher als der unerschütterliche Bruder Europas galt. Ja, schon immer unterschieden sich unser Kulturen. Aber derzeit scheinen sich sogar fundamentale gemeinsame Anknüpfungspunkte und Werte wie Freiheit und Demokratie zu entkoppeln. Digitale Unabhängig wird somit noch relevanter für uns Europäer und Europäerinnen.
Nachfolgend Impressionen von diesem nennenswerten Abend, der neben den spannenden Vorträgen jede Menge an Möglichkeiten zum Networking darbot. Herzlichen Dank an das Organisationsteam – Jenny Reichel und Jennifer Düing!
Text & Fotos: Michael M. Roth, Inh. MicialMedia, 2011 bis 2026 #MicialMedia15Jahre
Was vielen Nationen derzeit fehlt, und damit meine ich insbesondere europäische, wirtschaftsstarke Länder wie Deutschland, das ist der Mut, den hegemonialen Ansprüchen des gegenwärtigen Präsidenten der USA, Donald Trump, etwas entgegen zu setzen. Wenn es irgendwann so etwas wie die „Vereinigten Staaten von Europa“ geben sollte, dann liefert Kanada, was zumindest geografisch nicht mal zu Europa gehört, eine gute Steilvorlage.
Die Rede von Mark Carney (20.1.26), der der Liberalen Partei Kanadas angehört und am 14.3.25 als Premierminister des nordamerikanischen Staates vereidigt wurde, findet in diesen Tagen eine große Beachtung. Die von vielen bewunderte, zum Ausdruck gebrachte kanadische Unabhängigkeit von den USA könnte gleichsam als Ermutigung für Bundeskanzler Friedrich Merz fungieren, der heute in Davos mit seiner Rede an die Reihe kommt.
In seinem Vortrag sprach Carney davon, dass sich die Weltordnung nicht in einem Übergang befände, sondern einen Bruch erlebt. Die regelbasierte Ordnung bzw. ihr uneingeschränkter Fortgang sei eine Illusion.
Bei aller negativen Wahrnehmung appelliert Kanadas Premier, dass auch „mittlere Staaten“, etwa wie Kanada, etwas zu einer wertebasierten Ordnung beitragen könnten. Es geht um die Einhaltung von Menschenrechten und die Wahrung der Souveränität von Staaten. Angesprochen wurden auch die strategische Stärkung der Autonomie und die Diversifizierung von Handelspartnerschaften.
Den diesjährigen Jahresrückblick starte ich mit einem Foto, auf dem ich selbst zu sehen bin, das freundlicherweise meine Assistentin gemacht hat. Es ist von der Vernissage zu unserer Ausstellung „Unter einem Himmel“ (Під одним небом) am 4.12.25 in der OrgelFabrikHalle Karlsruhe-Durlach.
Neben der Herausforderung der Bewältigung persönlicher Schicksalsschläge durfte ich mich an einigen wunderschönen Aufträgen in der Fotografie erfolgen in diesem, sich nun dem Ende neigenden Jahr 2025. Zu den Highlights für mich zählten u.a. das große Netzwerktreffen des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste im Karlsruher Tollhaus. Aber auch das DevFest, eine vortrags- und dialogstarke Veranstaltung an der DHBW, Duale Hochschule Baden-Württemberg, in unserer Fächerstadt im Südwesten der Republik.
Menschlicher Begegnungen und der zwischenmenschliche Austausch sind immer wieder wichtig und inspirierend, um in Unternehmen und Vereinen, in Gesellschaften und in der Gesellschaft das Leben zu leben und – im besten Fall – dem Fortschritt und dem Fortschreiten der Menschheit den Weg zu ebnen. Zu meiner Expertise und besonderen Freude gehört es, diese wunderbaren Begegnungen fotografisch einzufangen.
In der Folge zeige ich Euch 1 + 10×10 Fotos von herausgegriffenen Veranstaltungen. In chronologischer Reihenfolge:
Konzerthaus Karlsruhe: Lviv National Philharmonic Orchestra Tollhaus Karlsruhe: Vortrag und Ausstellung von Till Mayer Messe Karlsruhe: art Karlsruhe Karlsburg Durlach: DMK Fastenbrechen Schauburg Karlsruhe: Independent Days | Internationale Filmfestspiele 2025 Karlsruhe Institut für Technologie (KIT): 30 Jahre ITAS, Vortrag Maja Göpel Karlsburg: 50 Jahre Diabetiker Baden-Württemberg (DBW) Tollhaus: Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK), Großes Netzwerktreffen Verbindungen fördern Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW): DevFest, Kongress der Google Developer Group Karlsruhe OrgelFabrikHalle, Kulturverein der Orgelfabrik: Ausstellung Unter einem Himmel
Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia, Karlsruhe, 2011-2025
Das, was war. November 2025. Darstellende Künste. Theater, Bühne, aber auch Literatur und Musik. Kunst in Bewegung, könnte man sagen. Es war ein wunderschöner Auftrag. Fotografische Begleitung. Viele, viele Fotos, am Ende blieben fast 500. Ausgewählt. Dezent nachbearbeitet. Von zwei Tagen Großes Netzwerktreffen. „Netzanschluss“. Highlight von „Verbindungen fördern“. Projekt vom Bundesverband Freie Darstellende Künste. Und das alles im Tollhaus Karlsruhe. Yay.
Das, was kommen wird. Dezember 2025. Bildende Kunst. Gestaltende Kunst, Malereien, Fotos, Skulpturen, wie man sie in einer Kunstgalerie oder Ausstellung entdecken kann. Wieder in Karlsruhe. Fächerstadt mit kulturellen Highlights! Schon aus Tradition. Auch wenn die Kulturszene, ja diese, manchmal nach mehr Förderung ruft. Doch in Momenten. Wie diesen. Und ebenso das gibt es. Glücksempfinden. Erstaunen, über die Möglichkeiten von Raum und Zeit. Dann noch in der OrgelFabrikHalle in Karlsruhe-Durlach. So eine Offerte. Und ich freue mich riesig. Denn es ist Zeit und Möglichkeit für unsere ukrainischen Künstlerinnen. Wir nennen diese Gruppe art USKA – Ukrainische Künstlerinnen in Karlsruhe. Und ihre Kunst bringt mich manchmal den Tränen nahe. Nicht nur, weil ich die Ukraine mag. Es gibt noch einen wichtigen und gewichtigen Grund. Ich mag Menschen. Und Kunst sowieso. Aber hallo. Also kommt und staunt. Zu und bei unserer Ausstellung „Unter einem Himmel“, auf Ukrainisch: „Під одним небом“: 5.-21.12.25, in der schon genannten Orgelfabrik, Karlsruhe, Durlach. Da muss man einfach hin. Da will man hin. Schon von innen heraus. Diesem inneren Drang dürft Ihr sehr gerne nachkommen. Also los, kommt! Die Vernissage: 4.12.25, 18:30 Uhr. Die Finissage: Sonntag, 21.12.25 (14-19). Wochentags öffnen wir immer 17-19 und am Wochenende 14-19 Uhr.
Zur Einstimmung. Wundersame. In meinen Augen einfühlsame. In Teilen fantastische Kunst. Von Valeriia Firsova. Sie gehört zur unserer Gruppe art USKA. Also wollen wir uns sehen? Dann müsst Ihr Euch auf den Weg machen. Und wir freuen uns auf Euch. Ganz bestimmt.
Fotos vom Großen Netzwerktreffen. Dem Netzwerk der Netzwerke des BFDK (Berlin). Aber zu jenem Zeitpunkt in Karlsruhe! – Michael M. Roth, MicialMedia
Kunstwerke von Valeriia Firsova: Natürlich von Valeriia Firsova.
Schön war’s! Zumal ein sehr spontaner Entschluss und Prämiere für mich bei der Frankfurter Buchmesse (15.-19.10.25, Messe Frankfurt / Main). Meine Erwartung war, etwas Ähnliches vorzufinden wie bei der art Karlsruhe, der schon beeindruckenden internationalen Kunstmesse in der Fächerstadt. Doch hier in Frankfurt am Main schien alles nochmal eine Nummer größer zu sein. Insbesondere interessierte(n) mich der Bücherstand oder besser die Bücherstände der ukrainischen Vertretung bei dieser bemerkenswerten Buchmesse. Obwohl an den unterschiedlichsten, zahlreichen Stellen meine Blicke hängen blieben, schaffte ich es schließlich zum Schluss noch, bei meinem Lieblingsverlag, C.H. Beck, vorbei zu schauen. Allein dort war das Angebot an Büchern überwältigend, schier ein Ozean von Geschichten und Sachbüchern! So hat mir u.a. „Die Geschichte der Welt“ imponiert. Volker Reinhardt, emeritierter Professor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Fribourg, ist es gelungen „Völker, Staaten und Kulturen von den Anfängen bis heute“ (Untertitel) auf einem A5-Format mit 144 Seiten zu komprimieren. Chapeau!
Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia – Fotografie von 2011 bis heute, 2025. Karlsruhe, Deutschland und die Welt.
Für meine Verhältnisse dieses Mal ein etwas ungewöhnliches Ereignis, das ich mit meinen Kameras und Objektiven eingefangen habe. Zumal „ein bisschen“ wenig elektrisch. Damit will ich es aber schon mit dem „Meckern“ belassen. Schließlich eine Bestandaufnahme von dem, was ist, und was noch heute stark beworben und geliebt wird. That is that.
Für alle Fans, und davon gibt es erwiesenermaßen eine ganze Menge, insbesondere von VW, wie hier gezeigt, viel Spaß beim Anschauen von meinen Fotos!
Veranstalter des FreakShowDown im flächenmäßig zweitgrößten Stadtteil von Karlsruhe, Knielingen, waren am 14.9.25 die VW Freaks Karlsruhe.
Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia Fotografie in Karlsruhe und in Deutschland seit 2011
In meinem Artikel vom 4.7.25, Das Fest 2025 – 40 Jahre Musikfestival in Karlsruhe, hatte ich vom Pressegespräch am Mount Klotz zum Karlsruher Musikfestival „Das Fest“ (24.-27.7.25) berichtet. Mein besonderes Interesse galt dem ukrainischen Beitrag auf der Hauptbühne am leider etwas verregneten, dafür nicht minder stark besuchten letzten Tag des Populärevents in der Fächerstadt.
Bereits in den Jahren zuvor, der Startschuss begann ein Jahr nach der russischen Großinvasion in der Ukraine, also seit 2023, bemühten sich die Karlsruher Veranstaltungsmacher um Martin Wacker und die Karlsruher Marketing- und Event-GmbH (KME) um die Mitwirkung der ukrainischen Kulturszene:
2023: Alyona Alyona (Rapperin) 2024: Kalush Orchestra (Gewinnerin des Europäischen Song Contest 2022 mit „Stefania“) 2025: DakhaBrakha (ukrainisch: ДахаБраха, deutsche Aussprache: DachaBracha)
Während mich die beiden vorigen Bands von 2023 und 2024 schon begeisterten, war ich mir bei DakhaBrakha, jetzt, 2025, nicht so sicher. Aber die Teilnahme lohnte sich. Teils umgeben von Ukrainern und Ukrainerinnen wollte ich schon aus solidarischen Gründen mit dabei sein. Am Ende war ich sehr froh, es nicht verpasst zu haben. Die Klänge und Stilrichtungen waren teils ungewohnt und vermischend. Viele Konzertteilnehmer, Besucher und Besucherinnen von Das Fest ließen sich darauf ein und bewegten sich in rhythmischen Wällen. Es war eine herzhafte Erfahrung. Mit den Hintergrundbildern drückte DakhaBrakha den Wunsch zur Anteilnahme aus, angesichts des noch immer anhaltenden, furchtbaren russischen Angriffskrieges Russlands gegen das ukrainische Volk.
Im weiteren ein kleiner fotografischer Nachklapp zu einem der vielen Highlights von Das Fest 2025. Gestatten, DakhaBrakha!
Fotos und Text: Michael M. Roth, MicialMedia Fotografie und Blog seit 2011.