Evolution of Mankind – Is there a new Leadership?

I seriously wonder, how much room will be left for natural, biological evolution as mankind is about to actively and dramatically change its self-conception, as interfaces towards technology, towards sensors and capabilites (nature took thousands of years to conceive) are be developed within the snap of a few centuries or even less: within decades.

 

 

Dr. Michio Kaku, a recognized astrophysicist, living in the US and teaching as a professor at City College of New York and City University of New York, speaks of the chance, that we will be able to upload our memory already in 2030 and might be able to do conversations with our (grand)^x kids as they will press the button in order to bringt back to life a brain or memory (including his/her full personality) out of a library of brains. Sounds fantastic or science fiction? – As for me this is only the logical consequence of the genesis of the thing we heroically call today “Digital World”.

 

Photo: Nickolay Lamm

Photo: Nickolay Lamm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The BIG eyes we (not “we” but perhaps our digital instances ;-) ) might see in 100,000 years time, what about them? They don’t necessarily look sexy from our today’s perspective, they rather look futuristic. – And helpful. But as I suppose, mankind won’t be as patient to let the nature, as we know it today, do the job. Technology might do better and, there is no question about it, much, much quicker. Still, there is one question left about the whole, mankind-driven technology development. It’s the question about ethical values, ethical responsibility. As mankind takes over the process of evolution of mankind and self-image of mankind, both risks and chances increase. In the end, it will be up to the mankind how to deal with these questions, issues and challenges.

Source for how we will (might) look like in 100,000 years time:
http://www.mnn.com/green-tech/research-innovations/stories/what-will-humans-look-like-in-100000-years

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Mr Make – Dein 3D-Druck Laden in Karlsruhe

Der 3D-Druck ist ein modernes Verfahren zum “Druck” einfacher bis komplexer 3D-Gebilde. Ich freue mich, dass ich ein Interview führen durfte mit den Gründern und Betreibern des 1. 3D-Druck-Ladens in Karlsruhe und überhaupt einer der ersten Läden in Deutschland mit einem entsprechenden Produkt- und Dienstleistungsangebot! Kathrin Winter und Daniel Zimmermann von Mr Make – Dein 3D-Druck Laden nahmen sich dafür ein paar Minuten Zeit.

Man kann Kathrin und Daniel nur dazu gratulieren, dass sie die Kreativität und den Mut besitzen und durch diese Geschäftsgründung die Verfügbarmachung des 3D-Druckes “für jedermann” voran treiben. Gerade 3 Wochen nach der Eröffnung des Ladens am 7. Juni 2014 gibt es ja schon einige Interessenten. Wie im Video-Interview zu erfahren war: vor allem bei der wissbegierigen, akademischen Jugend, die bei der nur wenige Meter entfernten Uni (KIT – Karlsruhe Institut für Technologie) ihre Hochburg hat. Während wir vor 20 Jahren den 3D-Druck noch dem Genre der Jules-Verne-Romane zugeordnet hätten, könnte uns Mr Make – Dein 3D-Druck Laden in wenigen Jahren schon zur kompletten Normalität geworden sein, indem er uns Waren des täglichen Bedarfs schnell und kostengünstig fertigt und liefert.

Mr Make - Dein 3D-Druck Laden in Karlsruhe

Mr Make – Dein 3D-Druck Laden in Karlsruhe | Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

Daniel Zimmermann mit seinem umfangreichen 3D-Druck Equipment | Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

Daniel Zimmermann mit seinem umfangreichen 3D-Druck Equipment | Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

3D Full Body Scanner neuester Technologie | Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

3D Full Body Scanner neuester Technologie | Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

Kathrin Winter und Daniel Zimmermann in ihrem 3D-Druck Laden | Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

Kathrin Winter und Daniel Zimmermann in ihrem 3D-Druck Laden | Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

 

Mehr zu diesem Thema bei ka-news!

 

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Der Mai mit Badischer Meile, MEKA Hotspot und IPv6-Kongress

Im langsam aber sicher zur Neige gehenden Monat Mai 2014 gab es einige schöne Events, von denen ich drei herausgreifen möchte:

  1. Die Badische Meile,
  2. die (oder den) MEKA Hotspot sowie
  3. den IPv6 Kongress.

Eine schöne Überraschung war es für mich, erstmals eine sowohl so große als auch so großartige Sportveranstaltung in der badischen Metropole Karlsruhe fotografieren zu dürfen. Zu verdanken habe ich das dem Filmer Kumaran Herold, den ich bei einem der monatlich stattfindenden MEKA-Treffs im Vanguarde (Tempel) Karlsruhe kennen gelernt habe. Er empfahl mich als erfahrenen Event-Fotografen. Am Ende sollten die Veranstalter, die LG Karlsruhe, nicht enttäuscht werden. Es gab eine schier unerschöpfliche Anzahl von Impressionen an den beiden Tagen der Badischen Meile, am Samstag, 10.5.14, mit den Kinderläufen und am Sonntag, 11.5.14, mit dem Hauptlauf über 8,88 km. Und von diesen Impressionen konnte ich eine Vielzahl einfangen.

Kein Wunder. Mit 6000 Sportlern wurde die bisher größte Teilnehmerzahl erreicht!

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Training vor Kinderlauf

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Training vor dem Kinderlauf

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Knapp 2-jähriges Mädel = Läuferin der Herzen

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Knapp 2-jähriges Mädel = Läuferin der Herzen

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Zieleinlauf beim Hauptlauf (8,88 km)

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Zieleinlauf beim Hauptlauf (8,88 km)

 

Am 20. Mai fand die Hotspot 2014 der MEKA – Medienregion Karlsruhe statt. Soviel ich weiß: Erstmals im Tollhaus, als Bestandteil des Kreativpark Karlsruhe. Somit gab es eine große Räumlichkeit, die dem sehr großen Besucherinteresse Rechnung trug. Wie üblich wurde der MEKAWARD in verschiedenen Kategorien vergeben. Als Keynote-Speaker fand sich Deutschlands bekannter Entrepreneur Ibrahim “Ibo” Evsan ein und begeisterte die Zuschauer und Zuhörer mit seinen Erfolgsgeschichten. Der Veranstalter, Markus Kambeck sowie sein MEKA-Team, durften sich am Ende zufrieden über eine gelungene Veranstaltung zeigen.

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Großer Besucherandrang bei der MEKA

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Großer Besucherandrang bei der MEKA

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Ibrahim Evsan bei der MEKA Hotspot 2014

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Ibrahim Evsan bei der MEKA Hotspot 2014

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Organisatoren und Ausgezeichnete des MEKAWARDS

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Organisatoren und Ausgezeichnete des MEKAWARD

 

Am 22. und 23. Mai durfte ich zum 2. Mal den IPv6-Kongress fotografieren. Dieser fand wieder in den Kinosälen des CineStar Metropolis Frankfurt statt. Arnold Nipper, technischer Leiter des DE-CIX, und Jürgen Seeger, Chefredakteur der iX, gehören zu den Organisatoren der größten Veranstaltung in Europa, die das neue Internetprotokoll Version 6 thematisiert.

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | CineStar Metropolis = Edle Location!

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | CineStar Metropolis = Edle Location!

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Präsentation im Kinosaal

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Präsentation im Kinosaal

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Arnold Nipper (li.) im Gespräch m. Jürgen Seeger

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Arnold Nipper (li.) im Gespräch m. Jürgen Seeger

 

Herzlichen Dank an alle, mit denen ich im wunderschönen Mai kooperieren und gemeinsame Erlebnisse teilen durfte!

 

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Digitalisierung, Unsterblichkeit, Verantwortung

Warnhinweis:
Um den folgenden Text zu lesen, solltest Du Dir etwas Zeit nehmen!
~ Anomalie der Internet-Aktivitäten im Jahre 2014.

Die Digitalisierung hat innerhalb der vergangenen Jahrzehnte mehr an Veränderungen für die Menschen und für unseren Heimatplaneten generiert, als ich oder irgendjemand dies in 5, 10 oder 1000 Sätzen bzw. Stichpunkten zusammenfassen könnte. Trotzdem wage ich den Versuch, ehe es in den schönen, bunten Mai 2014 geht, der wieder viel Neues hervorbringen wird, mich ein wenig von der Philosophie leiten und inspirieren zu lassen, über unser aktuelles und zukünftiges Leben nachzudenken, wie es Menschen wahrscheinlich schon tun, solange sie denken können, also wenigstens einige Zigtausend Jahre.

 

Street-Fotografie by Michael M. Roth, MicialMedia

Street-Fotografie by Michael M. Roth, MicialMedia

Die Zeit spielt für unser Leben und all das, was dazu geführt hat, eine unglaublich wichtige Rolle. Doch genauso wie Distanzen und Räume wird die Zeit für die Menschen irgendwann nicht mehr fassbar. Desto bemerkenswerter ist es, dass wir sie trotzdem in unglaublichen Größenordnungen bestimmen und Epochen oder Ereignisse in der Erd-, Sonnensystem- und sogar Universumsgeschichte definieren, die stattgefunden haben. Der Urknall soll vor ca. 13,7 Milliarden (Milliarden, nicht Millionen!) Jahren stattgefunden haben. Und jetzt kommt das Unvorstellbare in die andere Richtung: Innerhalb von nur 1 Milliardstel Sekunde ist der Raum auf die Größe unseres Sonnensystems angewachsen. Das Universum und seine (noch andauernde!) Geschichte sind gefüllt von derartigen, aus menschlicher Sicht unvorstellbaren Dimensionen, Größenverhältnissen bei Raum und Zeit und Ereignissen.

Was bei mir immer wieder Gänsehaut uns Faszination auslöst: Nicht nur das Wissen, Weltwissen, das wir heute haben, das uns gleichzeitig auch darauf hinweist, wie viel wir noch nicht wissen, sondern auch die Zunahme der Erkenntnisgewinngeschwindigkeit. Ich bin durchaus versucht, dieses Phänomen ins Verhältnis zur Evolution der biologischen und der Menschwerdung auf der Erde zu setzen. Wenn wir von ca. 4 Milliarden Jahren biologischer Evolution auf dem Planeten Erde ausgehen, so gab es etwa 2 Milliarden Jahre nur Einzeller. Millionen, Millionen und aber Millionen von Jahren tat sich also “nichts”. Es gab einige, für die Entwicklung der Menschheit essentielle Vorkommnisse auf der Erde. So sagen Wissenschaftler, dass vor ca. 650 Millionen Jahren die Erde für die Dauer von einigen Millionen Jahren ein kompletter Schnee- (Eis!) Ball war, und erst danach sich der Sauerstoffgehalt der Erdatmosphäre vom einstelligen Bereich bis auf über 20% steigerte, was erstmal die Entwicklung komplexeren Lebens gestattete. Vor 165 Millionen Jahren dann – wie konnten sich solche unglaublichen Wesen überhaupt entwickeln? – starben die Dinosaurier aus. Der Einschlag eines Asteroiden, wie sie alle paar Tausend oder Millionen Jahre geschehen, soll alles größere Leben auf der ausgelöscht und somit kleineren Lebenwesen, die sich in der Erde vergraben konnten, Überlebens- und Entwicklungschancen gegeben haben.

Was “wussten” all die auf der Erde über Millionen von Jahren existierenden Lebewesen über das Universum? Im Grunde nichts. Bis auf die Umwelt- und Lebensbedingungen, die natürlich Resultat der Entwicklung des Universums sind, an die sich anpassten oder anzupassen versuchten. Machen wir einen wirklich großen Zeitsprung seit Anbeginn der Genese unseres Heimatplaneten. Sagen wir 4 Milliarden Jahre plus 1600. Wir befinden uns also im Jahre 1600 nach der Geburt Christi. Es lebt ein Mensch, der seiner Zeit weit voraus ist: Der italienische Priester, Philosoph und Astronom Giordano Bruno. Er widerspricht dem zu dieser Zeit vorherrschenden geozentrischen Weltbild, das die Erde als Mittelpunkt des Universums sieht. Als Konsequenz verbrennt ihn die Inquisition auf dem Scheiterhaufen.

Heute, im Jahre 2014, sind wir gerade mal gute 400 Jahre weiter. Doch unser Weltbild ist nicht nur ein wenig ergänzt worden seit dem tragischen Tod von Bruno, nein, es hat sich dramatisch verändert, in so vielen Belangen gerade zu auf den Kopf gestellt. Die NASA steuert inzwischen schon die 2. Generation an Marsfahrzeugen auf dem 380 Millionen km entfernten roten Planeten. Das Weltraumteleskop Hubble hat mit 800 Aufnahmen in 400 Tagen ein Superfoto von einem 10-Milliardsten Teil des sichtbaren Universums gemacht und 10.000 Objekte in dieser kombinierten Aufnahme gefunden, die meisten davon sind Galaxien, die jeweils wieder Milliarden von Sternen enthalten – Bei unserer eigenen Galaxie, der Milchstraße, spricht man von 100 Milliarden Sternen, jeder davon eine “Sonne” wie unser Heimatstern (oder um Vielfache größer) – Die Größe des Ausschnittes entspricht der Größe einer Bleistiftspitze, die ein virtueller Astronaut mit ausgestrecktem Arm vor seine Augen halten würde. Es geht um Superlative, ja. Nicht mehr und nicht weniger hat unser Universum zu bieten. Wobei, “nicht mehr”, da will ich mich jetzt lieber nicht festlegen!

Warum die ganze, ausführliche Vorrede zum selbst ausgewählten Thema bzw. Themenkomplex “Digitalisierung, Unsterblichkeit, Verantwortung”? – Ich bin der Meinung, dass die Menschheit in den kommenden Jahrzehnten und Jahrhunderten noch weitaus fundamentalere Umwälzungen bezüglich der eigenen Art, des Lebens auf der Erde und im Universums erfahren wird. Dass wir heute dazu in der Lage sind, in 380 Millionen km Entfernung von unserem Heimatplaneten ein hochtechnisiertes Fahrzeug mit einem kompletten Labor zur Analyse von Gesteinsproben fernsteuern, das zeigt (sternen)klar, dass es sich bei solchen “galaktischen” Technologieentwicklungen der Menschheit nicht mehr nur um “Science Fiction”, sondern um handfeste Wissenschaft und für die Zukunft der Menschheit bedeutsame Veränderungen handelt.

Die Digitalisierung, die vor wenigen Jahrzehnten durch die Computerisierung in Gang gesetzt wurde, ist heute allgegenwärtig. Die andauernde Miniaturisierung elektrischer Schaltkreise, Mikroprozessoren und ganzer Computersysteme treibt die (schier) grenzenlose Verfügbarmachung von immer komplexeren und intelligenteren Systemen voran. Gordon Moore erkannte bzw. vorhersagte 1965 eine nach ihm benannte Gesetzmäßigkeit, dass sich die Integrationsdichte von integrierten Bauelementen alle 18 Monate bis 2 Jahre verdoppeln würde. Bis heute hat sich diese Geschwindigkeit der Integrationszunahme kaum verringert und soll noch ein paar Jahre anhalten.

Wir sprechen von “Internet of Things”. Im Moment sind die digitalen Systeme noch Werkzeuge des Menschen. Es sind technologische, aber auch biologische Erweiterungen oder Ersatz menschlicher Funktionalitäten oder Organe. Die computerisierte/digitalisierte Brille “Google Glass” ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie unterschiedlich aktuell solche zukunftsorientierten Entwicklungen aufgenommen werden. Vom absoluten Fan bis zum Menschen, der schon fast eine Hassrede zu diesem neuen Werkzeug hält, finden wir jeden Typus unter den Menschen. Und ja, es gibt Chancen und Risiken, beide beginnen mit der Geburt eines Menschenleben. Im Vergleich zu dem, was die Digitalisierung in den kommenden Epochen bringen wird, ist Google Glass aus meiner Perspektive gar nichts. Auch wenn natürlich mit ihr neue Wege beschritten bzw. bereits angetretene verfestigt werden. Bei weiterem Fortschritt sehe ich grundsätzlich 2 Paradigmen: Die Annäherung des Menschen an die Maschine und die Annäherung der Maschine an den Menschen. Die Konsequenz dieser Entwicklungen könnte auf der nächsten Evolutionsstufe der “Digitale Mensch” sein. Heute würde man darunter eine Person verstehen, die mit Computer und Internet (und weiteren digitalen Fortsetzungen) umzugehen weiß. In nur wenigen Hundert Jahren, also vielleicht im Jahre 2350 oder auch “erst” im Jahre 2800, könnte es den komplett digitalisierten Menschen geben. Die Bausteine, Zellen, Gewebe, Organe, Botenstoffe könnten sowohl biologischer als auch technischer Natur sein, je nachdem, welche Materialien sich bis dahin als am langlebigsten erwiesen haben. Wenn man bis dahin die Selbstvernichtung der Menschheit (Kriege, Einsatz der Atombombe usw.), Angriffe durch Pandemien, Katastrophen durch die Natur der Erde oder das Universum vermeiden konnte, und vielleicht sogar noch Ressorcenfreiheit erreicht hat, dann wäre das nicht die entscheidende Frage. Die Grenzen zwischen biologischen und technologischen Trägern mögen zudem verschwimmen. Ob der voll digitalisierte Mensch dann 200 oder 500 Jahre “halten” würde, wäre weniger relevant, insofern seine komplette logische und emotionale Erfahrungswelt auf einem Chip gespeichert und auf einen digitalen Mensch-Prototyp übertragbar wäre. Innerhalb der Übergangsjahrzehnte und Jahrhunderte mag der Mensch den Sinn seiner eigenen Existenz überdenken. Denn bis zum heutigen Tage bringt die Sterblichkeit des Individuums eine überaus große Anzahl von Vorteilen mit sich. Einer davon ist der Schutz vor Not und Elend. Stellten wir uns nur einen Inhaftierten während der Nazizeit vor. Ein Elend, das niemals, auch nicht nach Hunderten von Jahren, enden würde? Der Tod ist für mich in der aktuellen Evolutionsphase der Menschheit so etwas wie “die letzten Gerechtigkeit für alle”. Wenngleich der einfache Tod für schwerste Kriegsverbrecher auch als ein Hohn auf die Menschlichkeit angesehen werden kann. Doch gleichzeitig existiert dieser Wunsch nach Unsterblichkeit wohl in den meisten von uns. Oder wenigstens mal ausprobieren. Sagen können “Meine Mutter starb im hohen Alter von 280 Jahren, zum Glück musste sie sich nicht lange quälen”. Das wäre doch was. Oder?

Was ich erstaunlich finde: Die Erreichung eines (theoretisch) unsterblichen Lebens oder zumindest einer um ein Vielfaches höheren Lebenserwartung als heute (z. B. 250 Jahre statt durchschnittlich 80 Jahre) erscheint mir viel wahrscheinlicher als die Lösung grundsätzlicher Menschheitsfragen wie Krieg und Frieden. Der Mensch scheint zum Frieden fast nicht geboren zu sein. Es geht los beim kleinen Streit und endet mit der Atombombe. Und mittendrin wird ein deutscher Ausstauschschüler bzw. Student einer Highschool in den USA von den Patronen einer Schrotflinte mehrfach und tödlich getroffen, als dieser sich unbefugt Zugang zu einer fremden Garage verschaffte oder es danach aussah. Gäbe es diese Waffenfreiheit nicht, hätte ein Faustschlag genügt, und ein junger Mensch wäre noch am Leben. Muss wirklich erst wieder ein Asteroid auf der Erde einschlagen, bis sich die Menschheit verbündet und als etwas Ganzes auf unserem wunderbaren, einzigartigen Planeten betrachtet?

Wenn heute ein Mensch stirbt, dann erlischt seine Lebensgeschichte, zumindest in ihm selbst. Das Netzwerk der Neuronen zerfällt, Erinnerungen werden quasi auch physikalisch gelöscht. Beim sterbenden Digitalen Menschen 2500 würde dieser ultimative, im eigenen Organismus angelegte, letzte Befehl “Löschen!” möglicherweise nicht ausgeführt. Mit allen Vor- und Nachteilen, die damit verbunden sein könnten. Wie schwer oder wie leicht wäre es überhaupt, sein eigenes Leben (vorzeitig, z. B. bereits vor Ablauf der ersten 1000 Lebensjahre) zu beenden? Wird es einen dedizierten Knopf für den “Shut down” geben? Oder müsste man 2 andere Digitale Menschen finden, die gleichzeitig den “roten Knopf” drücken?

Digitalisierung und Unsterblichkeit. Die Umsetzung und Fortführung der Digitalisierung sowie das Streben nach Unsterblichkeit oder zunächst einem deutlich verlängerten Leben, beides sollte mit dem Wahrnehmen oder dem Andenken einer ethischen Verantwortung einher gehen. Der Mensch sollte sich zunehmend als *eine* Wesensart auf der Erde verstehen, die in Austausch und Kooperation lebt. Und zwar lebt. Nicht stirbt, nicht dahin siecht. Nicht mordet. Allein dieses – dann wirklich neue – Selbstverständnis könnte eine unglaubliche Menge an Ressourcen frei setzen. Es geht um den Menschen. Es geht um die Menschheit. Es geht um uns!

Update:
Hier noch ein Fundstück im Netz, das ganz gut zum Thema passt:
http://bit.ly/man-machine-tatoo | Quelle: http://bit.ly/man-machine-tatoo-source

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31.3.2014 – Geburtstag: 3 Jahre MicialMedia!

3-jahre-micialmedia-3

 

Heute vor 3 Jahren gründete ich MicialMedia. Mein Einzelunternehmen, siehe http://micialmedia.de , beschäftigt sich mit Fotografie und Social Media. Zu den Highlights gehören die Gründung und Etablierung einer der größten und etabliertesten Social-Media-Plattformen der Region‪#‎Karlsruhe‬, dem Social Media Club Karlsruhe, der 1 mal pro Quartal die Social Media Night Karlsruhe (SOMENIKA) organisiert – Am 16.4.14 findet an der Karlshochschule die 9. SOMENIKA statt; schon angemeldet? Details siehe http://smcka.de.

Weiterhin habe ich mich in den vergangenen 3 Jahren zum “Self made Event Photographer” entwickelt, der mit eigenem Stil vor allem Veranstaltungen in den Bereichen der Neuen Medien und Technologien und die teilnehmenden Menschen authentisch und szenisch in Bildern erfasst. Ich erstelle aber auch Portraits im privaten sowie im Business-Bereich.

Wer mir und meinem Unternehmen ein kleines Geschenk bereiten möchte, der darf gerne meine Seiten, oder eine davon, liken. Natürlich Interesse an meinen Themen vorausgesetzt.

Vor allem nennen möchte ich da:

https://www.facebook.com/micialmedia
(überwiegend Fotos von Tech/Media Events)

https://www.facebook.com/MicialMediaKultur
(überwiegend Fotos von kulturellen Events, sowie Portraits usw.)

Wer jetzt noch aufmerksam mit dem Lesen dabei ist, der erfährt, dass ich heute (Mo., 31.3.14) ab ca. 17 Uhr im Karlsruher Vogelbräu zugegen sein werde für einen kleinen Umtrunk. Möchtest Du dabei sein? Dann bist Du herzlich – auf eigene Rechnung – eingeladen. Da kurzfristige Planänderungen möglich sind, bitte ich ggf. meine Mobilnummer zu erfragen.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich es nicht versäumen, mich bei all jenen Menschen zu bedanken, die mich und mein Unternehmen bisher als Kunde, Lieferant, Partner oder wie auch immer unterstützt haben. Allen voran meine liebe Familie, Eltern und 3 Geschwister, mein großartiger Steuerberater und Fotografenkollege Viktor Koltun, meine fantastische beste Freundin und Fotografenkollegin Eta Carinae sowie ganz viele weitere liebe und aufmerksame Leute und Freunde, vor allem aus Karlsruhe, Stuttgart, Berlin und meiner Thüringischen Heimat!! Ihr seid wirklich die Besten!!!

<3 DANKE!!! <3

 

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Open Letter to Vladimir Putin, Olexandr Turchynov, the Peoples of Russia, Ukraine and the EU

(Please find the German version below the English. – Die deutsche Version gibt es unten!)

Dear Mr. President of Russia, Vladimir Putin,
dear Mr. Acting President of Ukraine, Olexandr Turchynov,
dear peoples of Russia, Ukraine and the European Union,

before I steal your precious time, I’m going to emphasize the basic intention of my letter and then you are free to decide to continue reading or to drop it to the garbage can.

The intention of this letter is to present the idea and share the message that Ukraine – currently standing in between Europe and Russia and as good as ripped by different cultures and politics – that Ukraine should become a peaceful bridge between the EU and Russia.

Now let me dive into some more details, please. What does this mean in this context, “a bridge”? Like a real bridge, this (virtual) bridge between the EU and Russia would have a connecting character. A bridge is rather there to contact one side from the other, to combine, to couple two sides, than to divide them apart. Especially within the conflict regions of the world, in this case Ukraine/Crimea/Russia, people with different origins, cultures and ideologies should be aware that we all stem from and live on the same planet called Earth. If you want to sense, how small we are, have a look at the starlit sky. If you want to sense, how great and magnificent we are, have a look into your and our hearts! Who could better tell than the Russians (as representatives of the so called eastern world) and the US Americans (as representatives of the so called western world) how both little and great human beings are?! The Russians sent the 1st earth-dweller, Yuri Gagarin, into outer space in 1961. Whereas the US Americans sent the 1st manned mission to the Moon in 1969. Both were and are heros, indeed! Those folks were the first who watched our planet Earth from outer space and got a notion for how unique and precious mankind must be.

As for me, when I was a child, I travelled to Russia and countries of the former Soviet Union. I liked the White Nights of Leningrad – today (Saint) Petersburg – and I loved the amber of Latvia! In the capital of Ukraine, of course, I was very fond of the world-famous soccer team Dynamo Kiev. In particular I was a big fan of Oleh Blokhin (Oleg Blochin), who actually made it to become European Footballer of the Year in 1975.

Back to now, March 2014. We had a revolution in Ukraine. We have a new acting president, you, Olexandr Turchynov. The views and positions about this vary a lot. Most parts of Europe say “yeah, great thing”, most parts of Russia say the opposite. Russia is demonstrating its demands by de-facto disempowering the Ukranian military forces on the peninsula Crimea. I’m really sorry for the Russian inhabitants of Crimea in case they were or are actually threatened by Ukrainian people. As well as I’m sorry for Ukranian people who feel threatened by Russian soldiers who (officially or “in disguise”) entered the peninsula and/or left their military bases in order to approach Ukrainian bases.

Dear presidents, dear representatives of Russia, Crimea, Ukraina, EU and the USA, dear readers of this letter, I hereby kindly ask you to put yourself in the place of an astronaut for a moment, and consider, how unique our planet is within the Universe, including all the creatures living on the Earth. In order to keep our planet and the wonder of life, it’s of essential importance to respect each other and the different cultures, and to talk to each other. As a photographer I can surely tell, that there are so many perspectives, every person has his or her own, specific view on his or her environment. That’s actually a good thing, everyone should stick to that. Same time we should respect other persons’ view. Ukrainian people should respect Russian people (including their culture) and vice versa. We need to go back to a dialog and come to a Modus Vivendi.

In this regard I appeal to and again kindly ask for the nations of the European Union, the United States of America and Russia to return to the negotiation table and restart talks. The wishes of all Ukrainian people, no matter if born in Ukraine, people with Russian or Tatarian origin, all should be heard. Democratic elections should be agreed upon. Stability of Ukraine means stability of Europe, with Russia as part and partner of Europe, and stability of Europe means more stability in the world. Open up your hearts and see your countries as part of a world society living on our precious planet Earth!

Truly yours
Michael M. Roth

PS: I don’t mind if you don’t reply directly to me, but I’d be more than happy if you’d reply to the world and start sending out peaceful messages. Thank you very much, indeed, for all of your honest efforts!

 

And this is the German version – und hier die deutsche Version!

Offener Brief an Wladimir Putin, Olexandr Turtschynow, die Völker von Russland, der Ukraine und der EU

Sehr geehrter Herr Präsident von Russland, Wladimir Putin,
sehr geehrter amtierender Präsident der Ukraine, Olexandr Turtschynow,
liebe Völker von Russland, der Ukraine und der Europäischen Union,

bevor ich Ihre wertvolle Zeit stehle, werde ich das Hauptanliegen meines Briefes artikulieren, und dann liegt die Entscheidung bei Ihnen, ob Sie weiter lesen oder den Brief in den Papierkorb werfen.

Das Anliegen dieses Briefes ist es, die Idee zu präsentieren und die Botschaft zu teilen, dass die Ukraine – derzeit stehend zwischen der EU und Russland, ziemlich zerrissen durch unterschiedliche Kulturen und Politik –  jene Ukraine sollte eine friedliche Brücke werden zwischen der EU und Russland.

Nun lassen Sie mich das bitte ein wenig näher erläutern. Was bedeutet in diesem Zusammenhang “eine Brücke”? Wie eine reale Brücke, würde diese (virtuelle) Brücke zwischen der EU und Russland einen verbindenden Charakter haben. Eine Brücke ist eher dafür da, von der einen Seite die andere zu kontaktieren, zwei Seiten zu kombinieren und zu einen, als diese Seiten von einander zu trennen. Insbesondere in den Konfliktregionen der Welt, in diesem Fall Ukraine/Krim/Russland, sollten sich Menschen verschiedenen Ursprungs, mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen dessen bewusst sein, dass wir alle vom selben Planeten namens Erde abstammen und auf diesem leben. Wenn Sie spüren möchten, wie klein wir sind, schauen Sie zum Sternenhimmel. Wenn Sie spüren möchten, wie groß und großartig wir sind, schauen Sie in Ihre und unsere Herzen. Wer könnte eine bessere Vorstellung davon haben, wie klein und zugleich groß die Menschen sind, als die Russen (Repräsentanten der sogenannten Östlichen Welt) und die US-Amerikaner (Repräsentanten der sogenannten Westlichen Welt)? Die Russen schickten den 1. Erdbewohner, Juri Gagarin, 1961 ins All. Seitens der USA wurde 1969 die erste bemannte Mission auf den Mond befördert. Beide Aktionen waren heldenhaft! Diese Leute waren die Ersten, die unseren Planeten Erde vom Weltraum aus betrachtet haben und eine Idee davon bekamen, wie einzigartig und wertvoll die Menschheit wohl sein muss.

Was mich angeht, als Kind reiste ich nach Russland und Ländern der damaligen Sowjetunion. Ich mochte die Weißen Nächte von Leningrad – heute (Sankt) Petersburg – und ich liebte den Bernstein von Lettland. In der Hauptstadt der Ukraine war ich natürlich sehr begeistert von dem weltberühmten Fußballteam Dynamo Kiew. Ich wurde zum großen Fan von Oleg Blochin, dem es 1975 tatsächlich gelang, Europas Fußballer des Jahres zu werden.

Zurück zu heute, März 2014. Wir hatten eine Revolution in der Ukraine. Wir haben dort einen neuen amtierenden Präsidenten, Sie, Olexandr Turtschynow. Die Ansichten darüber variieren sehr. Die meisten Europäer sagen “Tolle Sache!”, die meisten Russen würden wohl eher das Gegenteil behaupten. Russland demonstriert seinen Machtanspruch in der Region durch eine De-facto-Entmachtung der Militärstreitkräfte auf der Halbinsel Krim. Es tut mir sehr leid für die russischen Bewohner der Krim, für den Fall, dass sie tatsächlich durch Ukrainer bedroht wurden. Genauso bedrückt es mich, wenn sich Ukrainer durch russische Soldaten bedroht fühlen, die (offiziell oder “under cover”) die Krim betraten und/oder ihre Militärbasen verließen, um sich ukrainischen Militärbasen zu nähern und diese zu umstellen.

Liebe Präsidenten, liebe Repräsentanten von Russland, der Krim, der Ukraine, der EU und der USA, liebe Leser dieses offenen Briefes. Ich möchte Sie hiermit freundlich bitten, sich für einen Moment in die Position eines Astronauten zu versetzen und zu bedenken, wie einzigartig unser Planet innerhalb des Universums ist, inklusive aller Lebewesen auf der Erde. Um unseren Planeten und das Wunder des Lebens zu erhalten, ist es von essentieller Wichtigkeit, einander und die unterschiedlichen Kulturen zu respektieren sowie miteinander zu reden. Als Fotograf kann ich mit Sicherheit sagen, dass es sehr viele verschiedene Perspektiven gibt. Jeder Mensch hat seine eigene, spezifische Sicht zu seiner Umgebung. Das ist sogar eine gute Sache, jeder sollte daran festhalten. Zur selben Zeit sollten wir aber auch die Sichtweisen der anderen respektieren. Ukrainer sollten Russen respektieren (einschließlich ihrer Kultur) und umgekehrt. Wir müssen zum Dialog zurück kehren und zu einem Modus Vivendi finden.

In diesem Kontext appelliere ich an und frage, bitte noch einmal freundlich die Nationen der Europäischen Union, die Vereinigten Staaten von Amerika sowie Russland sich zurück zu wenden an den Verhandlungstisch und die Gespräche von Neuem zu beginnen. Die Anliegen aller in der Ukraine lebenden Menschen, egal ob sie dort geboren wurden oder russischen oder tatarischen Ursprungs sind, sollten gehört werden. Über die Ausrichtung demokratischer Wahlen sollte sich verständigt werden. Stabilität der Ukraine bedeutet Stabilität von Europa, mit Russland als Teil und Partner von Europa, und Stabilität von Europa hat ein Mehr an Stabilität in der Welt zur Folge. Öffnen Sie Ihre Herzen, und betrachten Sie Ihre Länder als Teil einer Weltgesellschaft, die sich auf unserem wertvollen Planeten Erde befindet.

Mit herzlichen Grüßen
Michael M. Roth

PS: Es macht mir nichts aus, wenn Sie mir nicht direkt antworten, aber ich wäre überglücklich, wenn Sie der Welt antworten würden und anfingen, friedliche Botschaften auszusenden. Vielen Dank für all Ihre ehrlichen Bemühungen!

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Meine Event-Vorschau KW7 2014

Meist blogge ich ja rückwirkend über in der Vergangenheit liegende Events. Heute gibt es mal einen kleinen Paradigmenwechsel. Ich möchte Euch, liebe Leser meines Blogs micialmedia.de darüber informieren, an welchen Veranstaltungen ich in der bevor stehenden Kalenderwoche 7 (10.-16. Februar 2014) teilnehmen werde, ergänzt um ein paar Tipps von Events, die auch einer Teilnahme wert sein könnten.

Montag, 10.2.14

Die neue Woche beginnt für mich eher unspektakulär. Abgesehen von der Abarbeitung einiger Items auf der ToDo-Liste wie Vorbereitung des Foto-Workshops am Donnerstag, Büroaufgaben usw., sind keine Outdoor-Event-Teilnahmen geplant. Freunden der Jazzmusik empfehle ich aber gerne einen Besuch im Jazzclub Karlsruhe. Es findet statt ein Heimspiel mit dem Andy Lehmann Quartett.

UPDATE:
Vielen Dank an Thomas Griesbaum, der mich noch auf den Webmontag Karlsruhe hingewiesen hat. Lange Zeit wurde dieser von Moritz Gießmann organisiert und fand im Hoepfner Schalander statt. Nun startet der Webmontag neu unter der Leitung von Daniel Wiegand und Jens Strobel. Bitte beachtet auch die neue Location beim ExilCölner in Karlsruhe-Rüppur! 18:30 Uhr ist Einlass und ab 19:00 Uhr beginnen die Vorträge.

Dienstag, 11.2.14

Im Kontext der aktuellen Überwachungsdiskussion rund um die NSA und nicht frei von Assoziationen zur Geschichte des alten Schlachthofes veranstalten die fleißigen netzstrategen einen weiteren Digitalen Feierabend unter dem Motto Pig Brother is watching you. Thomas Reinhold und Nico Nabholz werden referieren zum Thema “NSA und strategische Antworten”, André Hellmann und Stephan Sperling (alle netzstrategen) informieren über das Thema “Cross Commerce: Vom Web ins Lokale”, und schließlich gibt Markus Kambeck von kambeckfilm eine Präsentation mit dem Titel “YOUTUBE VIRALS – infektiös oder tödlich”.

Über die zurückliegende Feierabend-Instanz Schall und Räucherschinken hatte ich schon berichtet.

Eine entspannte Alternative für den Tagesausklang am Dienstag könnte der Walk To Talk, ebenfalls 18:30 Uhr beginnend, bieten. Schwerpunkte sind hier “Gemeinsamer Spaziergang” sowie “Diskussionen über ein sinnvolles Leben und wirtschaftliches Handeln”. Den Startpunkt bildet der Bahnhof Karlsruhe-Durlach.

Mittwoch, 12.2.14

Für den Mittwochabend habe ich mir vorgenommen, bei Ute Klingelhöfer im Perfekt Futur (wieder im Areal des Alten Schlachthofes) vorbei zu schauen. Die Inhaberin von contentwerk bietet Ideen und Anregungen bezüglich der Social Media Redaktion.

Alternativ kann man als Karlsruher an diesem Abend natürlich auch zur Anti-Prism-Party 2. Staffel im ZKM gehen.

Beginn der Veranstaltungen ist jeweils 18:00 Uhr.

Donnerstag, 13.2.14

Der Donnerstag steht für mich ganz im Zeichen eines Foto-Workshops für die STRIEBEL & JOHN GmbH & Co. KG. Hier werde ich einen Tag lang in Theorie und Praxis über die Möglichkeiten der DSLR-Fotografie informieren. Schwerpunkt bilden Spiegelreflexkameras der Firma Nikon. Neben der Vermittlung von Grundlagen und dem sicheren Umgang mit einer Spiegelreflexkamera unter verschiedenen Einsatzbedingungen wird es um Produktneuheuten auf dem DSLR-Markt gehen. Ich freue mich darauf, dass ich mein in den letzten Jahren bei einer Vielzahl von Shootings vor allem in den Bereichen Event und Portrait weitergeben darf und natürlich auf einen intensiven Austausch!

Freitag, 14.2.14

Bevor es den Social Media Club in Karlsruhe gab, existierte schon der Social Media Club Stuttgart. Wie ich für Karlsruhe ist in Stuttgart Markus Besch der Chapter Leader. Der überaus fleißige Social-Media-Profi und Event-Organisator veranstaltet neben den Social Media Nights Stuttgart auch die Pro-Circles für Professionals aus dem Bereich Social Media. Am Freitag wird es am IBM Campus in Ehningen schwerpunktmäßig um das Thema Social Media Guidelines gehen. Nach längerer Zeit bin ich mal wieder gespannt auf eine weitere Teilnahme von mir an diesem hoch interessanten Event-Format! Falls noch jemand aus Karlsruhe Interesse an der Teilnahme hat und über ein Auto verfügt, würde ich mich über eine Mitfahrgelegenheit freuen.

Samstag, 15.2.14

Es ist mir eine besondere Ehre und Freude, zum 3. Mal TEDxYouth@BIS an der Bonn International School fotografieren zu dürfen. Das Orga-Team um Tosca Killoran stellt dort immer wieder ein ganz tolles und spannendes Event auf die Beine, bei dem junge Menschen im Alter von ca. 12 bis 14 Jahren selbstbewusst ihre Visionen und Intentionen auf der Bühne präsentieren. Eine klare Empfehlung für jeden, der eine derartige Veranstaltung noch nicht erleben durfte. Für mich dürfte es dann die insgesamt 8. fotografische Abdeckung bei einem TEDx Event in Deutschland sein. Klar: Vorfreude!

Sonntag, 16.2.14

Wochenende! Oder das, was davon noch übrig ist :-)

 

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Schall und Räucherschinken beim Digitalen Feierabend der netzstrategen

Am 14. Januar des noch jungen Jahres 2014 richtete das Karlsruher IT-Unternehmen netzstrategen (“Unsere Mision ist die Entwicklung und Umsetzung wertschöpfender Online-Strategien”) zum 3. Mal den “Digitalen Feierabend” aus. Für mich war es die 1. Teilnahme. Neugierig, wie ich bin, wollte ich da auch mal reinschnuppern, zumal ich von der zu den netzstrategen gehörenden Marketing-Strategin Mira Brendel zuvor eine freundliche Einladung erhalten hatte.

(c) Michael M. Roth, MicialMedia

(c) Michael M. Roth, MicialMedia

 

Als erfreulich konnte ich das große Interesse an dieser für Karlsruhe noch neuen Veranstaltungsreihe wahrnehmen. So gab es ein hinreichend großes Publikum für die spannenden Vorträge und natürlich auch für einen regen Austausch im Anschluss.

(c) Michael M. Roth, MicialMedia

(c) Michael M. Roth, MicialMedia

 

Zu den Vortragenden gehörte Dominik Horn, den ich aus Diskussionen in virtuellen Welten zu meinem Lieblingsthema Klout Score schon kannte und endlich mal live und in Farbe erleben durfte. Er sprach zum Thema Bloggen und Personal Branding.

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Dominik Horn (links)

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Dominik Horn (links)

 

Der Jungunternehmer Pascal Bremmer präsentierte, man könnte fast sagen zelebrierte seinen Vortrag zum Thema “Texten im Web: 15 Regeln” auf humorvolle Art!

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Pascal Bremmer

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Pascal Bremmer

 

Den krönenden Abschluss des Vortragsteils des Digitalen Feierabends bildeten die Jungs von 4wizards mit ihrer Social-Dining-Plattform Meet and Eat. Mit ihrer Idee von Treffen und Kochen, die mich etwas an Potluck Dinner erinnerte, hatten sie beim Regionalcup Karlsruhe (12.12.13) im Rahmen des Elevator Pitch BW Platz 3 belegt.

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Meet & Eat: Ben Romberg, Marc Mengler, Tim Suchanek von 4wizards

(c) Michael M. Roth, MicialMedia | Meet & Eat: Ben Romberg, Marc Mengler, Tim Suchanek von 4wizards

Alles in allem war es ein sehr netter Abend in gemütlicher und zwangloser Atmosphäre. Vielen Dank an die netzstrategen für die Organisation sowie an die Referenten für die Präsentation ihrer interessanten Themen!

Ressourcen zur Veranstaltung:

Dominik Horn (Bloggen: Personal Branding)
http://www.youtube.com/watch?v=O6JcLi6Q2AI
http://de.slideshare.net/dohomedia/bloggen-personal-branding

Pascal Bremmer (Texten im Web: 15 Regeln)
http://www.youtube.com/watch?v=2qzMdNy5Z0E
http://de.slideshare.net/SOUPDUJOUR/texten-im-web-15-mehr-oder-weniger-goldene-regeln

Meet & Eat (Social Dining)
http://www.youtube.com/watch?v=Ee1-XIHLXCw

Komplette Fotoserie vom Digitalen Feierabend by MicialMedia
http://bit.ly/digifeierabendschall

Update:

In der offenen Facebook-Gruppe
https://www.facebook.com/groups/netzstrategen.feierabend/
wurde für den 11. Februar 2014 die Fleischreste #4 angekündigt mit der spannenden Aufmachung The Day We Fight Back – Against Mass Surveillance. Zum Thema Überwachung tut sich was in Karlsruhe! Details gibt es hier:
http://bit.ly/fleisch4

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MicialMedia Highlights 2013

2013 war wieder einmal ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Jahr für mich und mein Unternehmen MicialMedia. Neben der Organisation der Social Media Nights Karlsruhe (SOMENIKA), bei der mir das tatkräftiges Team des Social Media Club Karlsruhe zur Seite stand, legte ich den Schwerpunkt meiner Aktivitäten auf die Event-Fotografie. Im Folgenden seien ein paar Zahlen und Namen genannt, die mein Jahr 2013 grob umreißen.

IPv6-Kongress 2013 (6./7. Juni) im CineStar Metropolis Frankfurt/Main

IPv6-Kongress 2013 (6./7. Juni) im CineStar Metropolis Frankfurt/Main

Anzahl Shootings:
Ca. 80 (Fotos ca. 15.000)

Highligts:
* Neues Zuhause der SOMENIKA: Die Karlshochschule (ab 5. SOMENIKA am 21.3.13)
* Jugendmedientage an der Karlshochschule (Reportage und Podium)
* Fotos von Hochzeit und Abiball
* Fotos Crowdfunding & Gründergrillen: Honestly; Gründerinnenbrunch (HsKA)
* Fotos von talKIT, IPv6-Kongress, TEDx Stuttgart, TEDxYouth Bonn
* Fotos CommunityCamp Berlin, Startup Weekend Stuttgart, Elevator Pitch Karlsruhe
* Reportage Social Media Week Los Angeles

Folgende Unternehmen zählten unter anderen zu meinen Kunden:
* IT Advantage
* Pro Medico GmbH
* TEDxStuttgart
* TEDxYouth Bonn
* innoveas AG
* Karlsruhe Institut für Technologie (KIT)
* eco Service GmbH
* Bücherbüffet Karlsruhe
* CommunityCamp Berlin
* Startup Weekend Stuttgart
* Ralf Pytlik – artist
* Mischa Winde – windesign.co

Herzlichen Dank an alle, die mit mir in 2013 Kunden-, Lieferanten- und Partnerbeziehungen eingegangen sind! Ich freue mich auf spannende Aufträge und Projekte in 2014! Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich sowohl privat als auch beruflich viel Glück und Erfolg für das kommende Jahr!

Euer Micha alias Michael M. Roth | MicialMedia

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Twitterati und Teilchenphysiker beim ScienceTweetup am KIT

Am Montag, 11. November 2013, fand am Campus Nord des Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) ein ScienceTweetup statt. Das internationale Event-Format, das in Deutschland maßgeblich von Henning Krause begleitet und gefördert wird, fand in Karlsruhe im Rahmen des Forums Wissenschaftskommunikation (fwk13) statt. In Karlsruhe haben Denis Elbl (KIT) und Beatrice Lugger (Nawik) die Veranstaltung organisiert. 12 Twitterern – mich eingeschlossen-, Wissenschaftsjournalisten und teilweise selbst Physikern wurde es ermöglicht, Teilchenphysikern populärwissenschaftliche aber auch tiefer gehende Fragen zu den spannenden Themen des Universums und seiner kleinsten Teilchen zustellen.

Nach gemeinsamer Busfahrt vom Hauptbahnhof zum KIT versammelten wir uns beim Experiment KATRIN. Nancy Wandkowsky vom Institut für Kernphysik (IKP) erläuterte uns fachkompetent einige Gesetzmäßigkeiten und Wirkmechanismen der Neutrino-Waage.

Nancy Wandkowsky. Institut für Kernphysik am KIT, erklärt KATRIN

Nancy Wandkowsky. Institut für Kernphysik am KIT, erklärt KATRIN

Ich kannte KATRIN bereits aus meiner eigenen Zeit vom KIT (2005 bis 2010), fand es aber immer noch bemerkenswert, wie groß eine Apparatur sein muss, um die Masse der kleinsten Teilchen zu bestimmen.

Das investigative Twitter-Völkchen mit KATRIN im Hintergrund

Das investigative Twitter-Völkchen mit KATRIN im Hintergrund

 

Nachdem die KATRIN-Führung beendet war, versammelten wir uns an 3 Tischen mit jeweils einer Wissenschaftlerin bzw. einem Wissenschaftler und 4 Twitterern.

Die Räumlichkeit für das eigentliche ScienceTweetup

Die Räumlichkeit für das eigentliche ScienceTweetup

Die 3 Gesprächsrunden vergingen wie im Fluge, waren jeweils wohl auf höchstens 10 Minuten begrenzt; ein sehr knappes Format. Bei allem Experten-Gesäusel fiel mir auf, dass ich wohl höchstens mit der Antwort auf eine eher populärwissenschaftliche Frage würde etwas anfangen können. So fragte ich in meiner 3. Runde Herrn Professor Ulrich Husemann, ob das Ende des Universums (in wohl einigen zig Milliarden Jahren) durch die beschleunigte Ausdehnung des Universums hervorgerufen werden würde oder durch einen irgendwann einsetzenden Prozess der Implosion. Messungen zufolge sei nicht mit der Umkehr des aktuellen Expanisonsprozesses zu rechnen, so der Professor.

Beatrice Lugger hat einige Tweets mit dem Hashtag #ScienceTweetup, die teils weitere Fragen und Antworten enthalten, zu einer ScienceTweetup-fwk13-Geschichte zusammengefasst.

Prof. Ulrich Nierste, Experte für Materie-Antimaterie-Symetrie, Higgs-Bosonen etc.

Prof. Ulrich Nierste, Experte für Materie-Antimaterie-Symetrie, Higgs-Bosonen etc.

Dr. Iris Gebauer (rechts), Expertin für Dunkle Materie und Kosmische Strahlung. Mit dem AMS-02-Detektor an der ISS beteiligt.

Dr. Iris Gebauer (rechts), Expertin für Dunkle Materie und Kosmische Strahlung. Mit dem AMS-02-Detektor an der ISS beteiligt.

 

Prof. Ulrich Husemann (2.v.l.) - Experte für Top-Quarks, Higgs-Bosonen und Teilchendedektoren

Prof. Ulrich Husemann (2.v.l.) – Experte für Top-Quarks, Higgs-Bosonen und Teilchendedektoren

Vielen Dank an Michael Büker (@emtiu), der sehr gut über die Materie – oder soll ich sagen *Anti*materie – informiert war und dem folgenden Tweet ein Bild anhängte, bei dem ich Dr. Iris Gebauer interviewte!

 

 

Alle 3 Wissenschaftler bat ich um eine ganz kurze Antwort auf die Frage, was sie an ihrem Beruf als Teilchenphysiker so faszinierend finden.

Prof. Ulrich Nierste:

Dr. Iris Gebauer:

Prof. Ulrich Husemann:

 

Referenzen im Kontext des ScienceTweetup:

Rendezvous mit dem Universum: ScienceTweetup am KIT

ScienceTweetup bei DESY in Hamburg

Live-Blog vom ScienceTweetup im FZ Jülich

 

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