Tanzstudio Palladium – Lerne Salsa, tanz Dich glücklich!

„Tanz Dich glücklich!“, so lautet das Motto des Tanzstudios Palladium im Herzen von Karlsruhe. Es befindet sich in der Kaiserpassage in sympathischer Nachbarschaft zum ebenfalls nicht ganz unbekannten Cats Café Karlsruhe. Betrieben wird das Tanzstudio von Sabrina Bauer und Carlo Accorinti. Im Studio werden Kurse für verschiedene Tänze angeboten, diese reichen von Jazz über Salsa bis hin zu Modern Dance. Gleichzeitig kann man die sehr hübsche und zum Tanzen ideal ausgestaltete Location auch für eigene Veranstaltungen mieten. Allein die großflächige Spiegelwand ist ein Hingucker. 80 von 90 qm sind der Tanzfläche vorbehalten, der Rest Garderobe und Couch Area zum Chillen zwischendurch.

Vielen lieben Dank an Sabrina, Fabiola und Sarah und natürlich die Teilnehmerinnen, die mir sehr spontan und unkompliziert eine Audienz beim Kurs „Salsa-Oriental Fusion“ mit den Mitteln eines Fotografen ermöglichten. Wieder einmal inspiriert von weiblicher Anmut, hier kombiniert mit der Ästhetik des Tanzes, hielt ich die schönsten Augen-Blicke in Lichtbildern fest. Eine kleine Auswahl der besten Impressionen möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Alle Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia

Weiterführende Links im Kontext:
Die erste eigene Choreografie
Timbalitas Show Dance Group
Tanzstudio Palladium (Website)
Tanzstudio Palladium (Facebook)
Tanzstudio Palladium (Instagram)


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Tinka herbstlich und verspielt

Ich lernte sie mal bei einer After Art Party in Karlsruhe kennen. Ihren wilden Tanz fand ich faszinierend. Natürlich machte ich einige Lichtbilder davon, insofern man überhaupt von Licht sprechen konnte. Doch gerade im Dunkel ergeben sich immer wieder Grenzerfahrungen zwischen dem ambitionierten Fotografen und seinem unglaublichen Foto-Equipment. Schließlich wollte Tinka dann irgendwann auch mal die Fotos sehen. In der Zwischenzeit liefen wir uns immer wieder über den Weg und eröffnen in Form von Mini-Projekten neue Perspektiven auf Mensch und Natur.

Tinka hat eine natürliche, verspielte Art. Sie kokettiert gerne vor der Kamera, zeigt und versteckt ihre weibliche Reize. Ihr leuchtenden Kulleraugen verraten, dass sie immer wieder Spaß dabei hat. Auch dieses Mal haben wir wieder ein bisschen probiert und experimentiert, was aus einer spielerischen Stimmung heraus entstehen kann. Longboard, Bäume, ein schöner Schmuck um den Hals, der auf ihre georgische Heimat verweist. Eigentlich gehen einem nie die Ideen aus, wenn man nur etwas offen und neugierig ist.

Nun aber viel Spaß mit einer kleinen Auswahl der entstandenen Fotos!

PS: Ach ja, auf Instagram findet Ihr Tinka wie folgt:
https://www.instagram.com/tinatin_tika/



Alle Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia

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Fridays For Future Global Climate Strike in Karlsruhe

Nachklapp: Fridays For Future Kundgebung & Demo am 20.9.19 in Karlsruhe.

Am Freitag, 20. September 2019, ist es in Karlsruhe zur bisher größten Kundgebung im Kontext von Fridays For Future gekommen. Die Badischen Neuesten Nachrichten sprachen von 10.000 bis 12.000 Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Die Frankfurter Rundschau berichtete von 1,4 Millionen Demonstrant*innen weltweit. Allein in Deutschlands Hauptstadt, Berlin, sollen 270.000 Menschen auf die Straße gegangen sein.

Wer diese Menge und die beharrlichen Forderungen der jungen, zu großen Teilen nicht mal volljährigen Menschen, erlebt hat, dem wird wohl bewusst, dass sich unsere Gesellschaft im Umbruch befindet. In den kommenden Jahren dürfte kaum eine Partei in Deutschland oder Europa noch ernst genommen werden, die sich nicht um das Thema Klimawandel und Umweltschutz kümmert. Neben und durch Fridays For Future wurden in den letzten Wochen und Monaten weitere Bewegungen initiiert wie „Parents for Future“, „Scientists for Future“, „Artists for Future“ usw., die auch bei der großen Demo in Karlsruhe in Erscheinung getreten sind. Im folgenden ein paar Impressionen, die eine Idee von der Mächtigkeit der Bewegung vermitteln dürften.

Alle Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia

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Gründung von Women in Tech in Karlsruhe

Der Vorstand von Women in Tech: Regina Gschladt, Lucia Hartig und Marie Hanel

Am 19.8.2019 ist es in Karlsruhe zur Gründung von Women in Tech e.V. gekommen. Als Fotograf und Dokumentarist der Zeitgeschichte durfte ich dabei sein und stimmungsvolle Bilder im Verlauf einfangen. Im obigen Bild sind die drei Gründungsmitglieder und Mitglieder des Vorstands, Regina Gschladt, Lucia Hartig und Marie Hanel zu sehen. Da hatten die drei Self-Made-Women gerade die Vereinsgründung vollzogen. Im Ergebnis hält Lucia eine notariell beglaubigte Urkunde stolz und hoffnungsfroh in ihren Händen.

Anschließend gab es die erste Mitgliederversammlung mit insgesamt acht Teilnehmerinnen, die zum Teil aus verschiedenen Teilen Deutschlands oder, wie Regina, aus Österreich angereist waren. Das CyberForum Karlsruhe stellte hierbei freundlicherweise die Location zur Verfügung, nämlich die Church im Cyberlab.

Durch das Festhalten der Szene in Bildern und hier und da das „Lauschen“ am Rande oder auch durch Gespräche besonders mit dem Vorstand, habe ich den Eindruck gewonnen, dass es sich bei den Gründerinnen von Women in Tech um junge, engagierte Frauen handelt, die ihr Glück selbst in die Hand nehmen wollen. Natürlich, wie der Name des just gegründeten Vereins schon suggeriert, weit gefasst in den Bereichen Technik, Technologien, in der IT-Branche. Das spürbare Ziel ist hier weniger der Aufbau einer (weiblichen) „Parallelgesellschaft“ als die Stärkung von Ebenen und Sektoren, die bisher vernachlässigt wurden. Frauen sind nun mal – bis dato – in den technischen Branchen unterrepräsentiert, nicht zuletzt auch dort, wo es tatsächlich um Präsentation und Self-Management geht. Als Eventfotograf, der an zahlreichen Veranstaltungen teilnimmt, erfahre ich das immer wieder.

Zu den Zielen von Women in Tech gehört also, Kompetenz in technischen Bereichen aufzubauen bzw. zu aggregieren. Denn oftmals gibt es technisches Know-How bei den Frauen, aber es fehlt die Sichtbarkeit oder die Verleihung einer Stimme. Mir scheint, dass Women in Tech der richtige Verein zur richtigen Zeit ist. Es geht um Themen und um Inhalte. In der Konsequenz bedeutet das dann auch die Entwicklung von Chancengleichheit von Frauen und Männern. Ich wünsche ganz, ganz viel Erfolg und bin offen für Kooperationen, dort, wo es sich anbietet, und zum Benefit für alle beteiligten Seiten beiträgt! In der Folge noch ein paar Fotos, die bei der Mitgliederversammlung von Women in Tech im CyberForum entstanden. Enjoy!


Fotos:
Michael M. Roth, MicialMedia

Referenzen:
https://www.womenintechgermany.com/
https://women-in-tech.org/

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Nachruf für Papa

Im folgenden Beitrag geht es um etwas Persönliches. Sehr persönlich. Persönliche Dinge gehören zum Leben eines Menschen. Wir sind keine Roboter. Auch nicht nur Unternehmer*in oder angestellt. Wir Menschen sind Lebenwesen mit zahlreichen Emotionen, Sorgen, Ängsten, Hoffnungen, kurzum: Eine überaus facettenreiche Erscheinungsform der Natur. Wenn ich diese Zeilen, die von Herzen kommen, veröffentliche, dann öffne ich gleichzeitig die Fenster in meinem „Haus Mensch“. Ich gebe Gelegenheit für Anteilnahme, für tröstende Worte meiner Mitmenschen. Und ich mag die eine oder andere Fabel weiter geben, die das Leben schon andere Menschen lehrte, und die vor allem auf die zeitliche Begrenztheit unserer Existenz auf dem Planeten Erde deutet, die sagt: Das Leben ist kostbar! Der Tag, an dem ein Elternteil von dir stirbt, ist ein bisschen wie „das jüngste Gericht“ oder wie dieses in der Vorstellung von so manchen gläubigen Menschen existieren mag: Mit einem Mal schießen dir Tausend Dinge durch den Kopf, Erinnerungen und Erlebnisse, schöne und herausfordernde, die du mit diesem Elternteil geteilt hast, welches nun von dir und von dieser Welt gegangen ist. Tränen bahnen sich ihren Weg, du könntest Badewannen heulen. Denn du weißt, das Leben dieses Menschen hat viel, sehr viel mit deiner eigenen Existenz zu tun. Sein Ableben berührt dich vielleicht mehr, als irgendetwas jemals dich berührt hat. Letzte Nacht, vom 22. zum 23.7.2019, ist mein Vater im Alter von 83 Jahren verstorben.

„Papa, warum lässt Du mich allein?“ – „Weil es höchste Zeit ist, mein Junge, dass Du Deinen Mann stehst, auch ohne mich leben und existieren kannst! Aus Dir ist doch was geworden, oder nicht?“ – „Ja, aber sicher doch!“, möchte ich ihm zurufen, wenn er es noch hören könnte. Vielleicht gibt es ja einen Geist, der über uns schwebt. Oder die Metapher des „Ruhen in Frieden“, die das Beste meint und uns selbst auf eine Art beruhigen mag.

Ein Mensch mit vielen Superlativen

Oft erzähltest Du uns vier Kindern von Deiner Kreativität. Mit 15 oder 16 bautest Du Dein eigenes Radio. Natürlich nicht so wie heute, dass man eben mal beim Elektronikfachhandel vorbei schaut und sich den dafür notwendigen Bausatz besorgt. Während Deiner Kindheit und Jugend war ja alles Mangelware, trotzdem hast Du es irgendwie geschafft. Als Sohn einer Bauernfamilie wurdest Du Landmaschinen- und Traktorenschlosser. Später folgte das Studium der Elektrotechnik und eines Tages warst Du Chef der Sektion „Technische und Biomedische Kybernetik“ der Technischen Hochschule Ilmenau. Dein Titel Prof. Dr. Dr. vor dem Michael Roth zeigte an, dass nur ein einziges Fachgebiet viel zu langweilig für Dich gewesen wäre. Nein, Du musstest unbedingt auch noch Philosoph werden, klar. Man gönnt sich ja auch sonst nichts!

Du hast selbst von Dir gesagt, dass Du den ersten Doktoranden auf dem Gebiet der Mikroprozessortechnik nicht nur in der DDR, sondern in ganz Deutschland hattest. Ich lass das hier einfach mal so stehen. Tatsächlich warst Du der Herausgeber der ersten Zeitschrift in der DDR zum Thema Mikroprozessortechnik mit der „MP“, die 1987 erschien.

Für Dich und Deine Familie bautest Du Dein eigenes Haus im schönen Ilmenau, das Du über die Jahre lieben gelernt hattest. Ich habe nie einen Menschen persönlich kennen gelernt, der Wissenschaft, theoretisches Wissen und praktisches Handwerk besser und effizienter verbinden konnte, als Du.

Ich erinnere mich noch daran, als Du 40 wurdest. Du meintest: „So, die Hälfte des Lebens ist geschafft. Eigentlich ist es viel zu kurz. Man kann so viele Dinge entdecken und erfinden. Ein Menschenleben reicht gar nicht!“.

Last but not least: Möglich gemacht hat Deine großen Taten, Deine internationalen Patente, dass Du „Verdienter Techniker des Volkes“ wurdest etc. pp. Deine Frau und meine liebe Mama! Was in der DDR als Gleichberechtigung galt und aus einer Perspektive auch war, dass die meisten (Ehe-)Frauen einer eigenen Arbeit nachgingen. Mama hat das so ausgefüllt, wie man es wohl gar nicht weiter expandieren kann. Sie hat Dir den Rücken frei gehalten für Deine wissenschaftliche Arbeit, sie arbeite selbst als Kinderkrankenschwester in Schichten UND zog „nebenbei“ noch vier Kinder groß. Wenn das nicht übermenschlich ist, was dann? Bis zum Schluss hat Mama Dich umhegt und versorgt, dabei buchstäblich ihr letztes Hemd gegeben. Ob man IHRE Anstrengungen jemals durch irgendetwas aufwiegen kann, bleibt für mich diffus. Eins ist klar: Der Dank der Kinder geht mindestens genauso authentisch und groß an die Mutter wie an den – nun verstorbenen – Vater!

Übervater, Lehrmeister und Glücksbringer

Wie viele Momente mag es gegeben haben, in der Du Deiner Familie, Deiner Frau und uns Kindern Dein Wissen, Deine Perspektive auf die Welt, aber natürlich auch Deine Liebe vermittelt und geschenkt hast?! Als ich 5 Jahre alt war, brachtest Du mir Schach bei. Das führte dazu, dass ich im Schulalter ein paar kleinere, für mich damals aber ganz große Titel holte wie die Kreismeisterschaft (Ilmenau) und den vierten Platz im Bezirk (Suhl).

Noch als Schüler durfte ich Teil Deiner Vorlesung zum Thema „Chaostheorie“ werden. Vor versammelter Studierendenschaft war ich so aufgeregt, dass ich mich zwischendurch verhaspelte und bis zur Lösung des Magischen Würfels 3:30 der sonst üblichen 2:45 min benötigte. Am Ende freute ich mich natürlich über den Applaus.

Deine Arbeit zum philosophischen Doktor, „Kooperation und Evolution von Mensch und intelligentem Automat“ durfte ich Korrektur lesen. Kein Wunder, dass mir meine damaligen Freunde den Co-Spitznamen „Laufendes Fremdwörterbuch“ gaben. Das, was von Dir kam, ging zweifelsohne über das generelle Schulwissen hinaus.

Und ja, wir Kinder brauchten einige Zeit, um aus Deinem Schatten heraus zu treten. Du hast uns immer gefordert und gefördert, manchmal aber auch überfordert. Es ist ja nicht außergewöhnlich, dass Kinder in die Fußstapfen ihrer Eltern treten. Trotzdem hat es mir persönlich gut getan, als ich als Informatiker nach meiner Zeit in der IT-Branche mich als Fotograf selbständig machte. Es gab eine Zeit, da Du selbst, damals noch analog, mit Freude und Leidenschaft die Spiegelreflex in die Hand genommen und die schönsten Urlaubsorte in Bildern verewigt hast. Zwar bin ich nun Fotograf, aber die Themen der Informatik, moderner Entwicklungen wie der KI lassen mich nicht los, vor allem deren philosophische Betrachtungen. Da schließt sich der Kreis zu Deinem zweiten, philosophischen Doktortitel, oops. Ich bringe die Ethische Intelligenz in die Diskussion ein. Während mir früher Deine philosophischen oder weltpolitischen Reden manchmal zu lang wurden, wünschte ich mir heute ein, zwei Bemerkungen von Dir dazu. Sei mir nicht böse, wenn ich mir da ein bisschen was in Gedanken zurecht schiebe. Vieles hängt doch davon ab, wie wir damit umgehen.

Es bleiben lebens- und liebenswerte Erinnerungen

Als kleiner Junge bist Du aus der Slowakei, Klein Lomnitz oder Lomnička, wo die Zipser Deutschen vor Jahrhunderten gesiedelt hatten, zurück gekommen nach Deutschland. Bauernhof und Scheune waren Dein Zuhause. Wir Kinder nutzten später den inoffiziellen Spielplatz oft zum „Rumtollen“. Ich hatte durchaus ambivalente Gefühle, als ich Zeuge einer Schweineschlachtung werden durfte. Aber das gehörte damals zum bäuerlichen Leben dazu. Schöner war es da, die Eierschalen von den Eiern, die die Hühner selbst gelegt hatten, eben diesen zum Futtern zurück zu geben, puuut, puuut, so hörte es sich damals an.

Du hast uns immer Idealismus und Tatkraft vermittelt, die Du im eigenen Leben appliziertest. Oft handeltest Du über einen Rahmen hinaus, die die damalige sozialistische Gesellschaft vorgegeben hatte. Als ein Student Deiner Sektion (heute: ähnlich Fachbereich bzw. übergreifend) an einer Wandzeitung (heute: Schwarzes Brett) nach dem Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan kritisch kommentierte, dass die Russen lieber das Land verlassen sollten, drohte diesem Studenten die Exmatrikulation. Du setztest Dich für ihn ein, und am Ende durfte er weiter studieren. Wachsamkeit, das Hinterfragen von Dingen, die um uns herum geschehen, das haben wir von Dir gelernt.

Lieber Herr Professor, wie Du besonders am Ende sehr gerne gerade von fremderen Menschen genannt wurdest, mein liebster Vati, ich lasse Dich ziehen in Deine wohl verdiente Ruhe. Dein Ableben hat mich sehr traurig gemacht, und diese Traurigkeit wird ein Teil von mir sein und bleiben. Gleichzeitig bin ich froh über viele gemeinsame Stunden, Momente, glückliche Erlebnisse, die wir mit Dir als Familienvater erleben durften. Das Leben ist kostbar. Du bleibst in unserer besonderen Erinnerung. Danke für alles! – Dein Sohn und – sicher in weiten Teilen zutreffend – Deine Frau, Deine vier Kinder, Verwandte und Freunde und (ehemaligen) Arbeitskollegen. Ruhe in Frieden!


Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia

Referenz: Papa | Prof. Michael Roth in der Wikipedia

Kondolenz-Kommentare auf Facebook – herzlichen Dank dafür! :

Jenny Warzecha Mein Beileid Dir, lieber Micha!

Magdalena Grecu Rest in peace! RIP❤

Hakan Mandalinci Mein Beileid Michael, möge er in Frieden ruhen. Wünsche Dir viel Kraft.

Christine Holsten Lieber Micha, meine aufrichtigen Gedanken der Anteilnahme sind bei Dir ??.
Danke, dass dein Papa war, wie er war, sonst wärest Du nicht! Auch, der Du jetzt bist.
Ein Mann, echt und authentisch, liebevoll u klar.
Ein Visionär halt viel vom Papa ?❤️?
Sei gesegnet für diese Zeit jetzt. Tine

Nicki-g Aus-d Das tut mir leid, lieber Michael , fühl dich gedrückt und behalte ihn im Herzen , dann ist er immer bei dir !

Maria Baumann Mein Beileid, Micha!

Jörg Rupp Mein herzliches Beileid

Alain Mercado Mein Herzliches Beileid Michael und Grüße aus Mexiko

Hans Steiner Viel Kraft für euch alle in dieser schweren Zeit!
Herzliches Beileid!

Karlheinz Goder Mein herzliches Beileid, lieber Michael!

Jutta Käthler Lieber Michael, herzliches Beleid! Wir denken an dich.

Sandra Schlensog Ein herzliches Beileid. Viel Kraft dir und deiner Familie. Fühl dich gedrückt.

Bernadette Fink Ein schmerzlicher Lebensabschnitt, mein Beileid.

Marc Ephraim Ich denke an Dich ? erlaube Dir schwach und traurig zu sein – das darf man! ?‍♂️?

Rolf Ableiter mein herzliches Beileid, lieber Michael ?

Christel Fichtmueller Herzliches Beileid!

Markus Lamers Mein herzliches Beileid, lieber Micha .. mögest du viel Kraft in der schweren Zeit finden.

Carola Wüst Mein herzliches Beileid!

Lara Schneider Tut mir sehr leid Micha ? bin in Gedanken bei dir

Thomas Jessen Herzliches Beileid, lieber Michael!

Matthias Benz Herzliches Beileid lieber Michael ?

Cal Dana ❤ auf das seine Seele Frieden findet, ihr Trost und Liebe füreinander

Aydin Mir Mohammadi Mein herzliches Beileid.

Katrin Wacki Wackwitz Mein herzliches Beileid Michael, ich wünsche euch viel Kraft für die kommende Zeit.

Johanna Kirsch Aufrichtige Anteilnahme ?

Meri Uhlig Von Herzen mein Beileid, lieber Michael!

Guenther Schreiner Mein Mitgefühl, lieber Michael!

Moritz Hi Lieber Michael, mein herzliches Beileid.
„Ich bin von euch gegangen
nur für einen Augenblick
und gar nicht weit.
Wenn ihr dahin kommt,
wohin ich gegangen bin,
werdet ihr euch fragen,
warum ihr geweint habt.
Antoine de Saint-Exupéry“

Corinna Schmidt Herzliches Beileid

Ines Richter Tut mir leid für Dich und Euch. Unser herzliches Beileid. Liebe Grüße auch von Silke. Viel Kraft.

Viktor Koltun Death Is Nothing At All
Death is nothing at all.
It does not count.
I have only slipped away into the next room.
Nothing has happened.
Everything remains exactly as it was.
I am I, and you are you,
and the old life that we lived so fondly together is untouched, unchanged.
Whatever we were to each other, that we are still.
Call me by the old familiar name.
Speak of me in the easy way which you always used.
Put no difference into your tone.
Wear no forced air of solemnity or sorrow.
Laugh as we always laughed at the little jokes that we enjoyed together.
Play, smile, think of me, pray for me.
Let my name be ever the household word that it always was.
Let it be spoken without an effort, without the ghost of a shadow upon it.
Life means all that it ever meant.
It is the same as it ever was.
There is absolute and unbroken continuity.
What is this death but a negligible accident?
Why should I be out of mind because I am out of sight?
I am but waiting for you, for an interval,
somewhere very near,
just round the corner.
All is well.
Nothing is hurt; nothing is lost.
One brief moment and all will be as it was before.
How we shall laugh at the trouble of parting when we meet again!

Claudia Christina Leis Mein herzliches Beileid ❤️

David Seldner Mein herzliches Beileid!

Cristian Grapatin Mein herzliches Beileid
Ganz viel Kraft und Gottes Segen für euch

Merve Punar Mein herzliches Beileid dir und deiner Familie…

Johannes Brehme Lieber Michael, mein herzliches Beileid.

Simone Trägner Lieber Michael, dir und deiner Familie mein aufrichtiges Beileid!

Sabine Frings Mein aufrichtiges Beileid ?


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Interreligiöse Radtour? Karlsruhe kann das!

Wie schön. Man braucht nicht Angehöriger einer bestimmten Ethnie oder Religion sein, auch nicht Agnostiker oder Atheist. Es ist egal. Wir sind alle Menschen. Diese Erkenntnis ist so simpel und evident; trotzdem fühlen wir uns durch die Andersartigkeit unserer Mitmenschen immer wieder herausgefordert oder gar provoziert. Dass es auch anders geht, zeigt Karlsruhe. Da nimmt der Oberbürgermeister der Stadt schon mal am Fastenbrechen der Muslime zum Ende des Ramadams teil oder macht gar in Zusammenarbeit mit dem DMK ein großes, kulturelles, städtisches Ereignis daraus. Bravo! Auch Fußballmannschaften mit Spielern verschiedener Religionszugehörigkeiten wie dem Christentum und dem Islam treten in Freundschaftsspielen ebenso freundschaftlich gegeneinander an. Dazu wird Kuchen gereicht, schließlich soll es allen gut gehen. Musik für die Seele! Und nun, wie ich gehört habe, schon das zweite Mal eine interreligiöse Radtour. Wie genial ist das denn? Ich finde: sehr! Während meiner inzwischen mehrjährigen Wohnhaft in meiner Wahlheimat Karlsruhe habe ich so einige Netzwerke aufgebaut durch wiederholtes Besuchen von einschlägigen Veranstaltungen. Letzten Endes führte das auch zu einer interreligiösen Verpflechtung. Gerade beim DMK konnte ich viele tolle Freunde gewinnen. Und gestern rief mich eine Freundin aus der Jüdischen Glaubensgemeinschaft an und fragte mich, ob ich bei der interreligiösen Radtour mitmachen würde. Ein bisschen zögerte ich noch aufgrund der aktuell außergewöhnlichen Hitze in der Badenmetropole wie in Deutschland überhaupt. Schließlich entschloss ich mich zur Teilnahme und bereue diese nicht! Nähere Infos zur Radtour findet Ihr hier:

Garten der Religionen Karlsruhe – Interreligiöse Radtour
Orga: Garten der Religionen & die Christlich-Islamische Gemeinschaft Karlsruhe

Und von mir gibt es zum Abschluss noch ein paar fotografische, dieses mal mit dem sehr portablen Smartphone eingefangenen Impressionen:

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Der Eventfotograf als Fußballfotograf – Finaltag Amateure 2019

So schnell – und kurzfristig – kann es gehen. Nur vier Tage vor dem Finaltag der Amateure erhielt ich einen Anruf. Ich war gerade in der Bahn auf der Rückreise von meiner Heimatstadt Ilmenau in Thüringen nach meiner Wahlheimatstadt Karlsruhe. Da bimmelte das Smartphone. Eine unbekannte Stimme erkundigte sich, ob ich der Eventfotograf von Karlsruhe sei. Natürlich bestätigte ich sofort, ohne zu ahnen, worauf ich mich einlassen würde. Als die genannten vier Tage rum waren, fotografierte ich erstmals professionell ein Fußballspiel, das in der Konferenzschaltung auch in der ARD Sportschau übertragen wurde. Die Begegnung im Landespokal Saarbrücken hieß SV Elversberg vs. 1. FC Saarbrücken. Die Landeshauptstädter konnten das Spiel mit 2:1 für sich entscheiden, und ich hatte eine große Anzahl von eindrucksvollen Fußballfotos im Kasten, wie man so schön sagt. Dabei auch der optisch spektakuläre Fallrückzieher seitens des Saarbrücker Fußballspielers.

Die Berliner Werbeagentur Salt Works hatte im Internet nach „Eventfotograf Karlsruhe“ gesucht und war bei „MicialMedia“ fündig geworden. Durch die Verschiebung des Spiels KSC vs. Waldhof Mannheim auf Sonntag, durfte ich am Ende beide Partien fotografisch begleiten. Der Karlsruher Sport-Club entschied das Match mit 5:3 für sich und wusste den Gewinn des Pokals ausgiebig zu feiern. Insgesamt standen sich am Finaltag der Amateure, Samstag, 25.5.19, in Ergänzung der Sonntag, 42 Fußballmannschaften der 3. bis 6. Ligen gegenüber.

Wenn sich jetzt der eine Leser oder die andere Leserin fragt, was die Fußballfotografie besonders ausmacht oder worin die Unterschiede zur (allgemeinen) Eventfotografie liegen, so möchte ich hierzu gerne noch ein paar Worte verlieren. Ich möchte mal behaupten, dass die Fotografie eines Fußballspieles bzw. die fotografische Begleitung grundsätzlich möglich ist, wenn man Erfahrung in der Eventfotografie hat. Damit meine ich dynamische, szenische Abläufe, die im detaillierten Verlauf nicht immer und nicht notwendigerweise vorhersehbar sind. In Bezug auf die Technik ist eine Kamera mit einem zügigen, ich will fast sagen „seamless“, Autofokus natürlich von Vorteil. Hier macht sich ausgereiftes, professionelles Equipment bezahlbar. Dazu gehören auch lichtstarke Objektive im Tele- bzw. Supertelebereich. Denkbar wären Supertelezooms, die auch im Telebereich noch eine Flexibilität bzgl. der Brennweite und damit des Bildwinkels gestatten. Konkreter Weise hatte ich mich jedoch für eine lichtstarke Festbrennweite entschieden, das Nikkor 300mm f/2.8 VR II. Positiv angetan war ich von seinem super schnellen Autofokus! So grob gesagt, war es das eigentlich schon. Nicht zu vergessen: Von Vorteil ist eine gewisse Affinität, die man allgemein zu einer Veranstaltung oder eben zu einer konkreten Sportart hat. Beim Fußball ist es so, dass ich als Kind und in der Jugend im heimatlichen Fußballverein (damals Chemie Industriewerke Ilmenau) gespielt hatte. Mein kürzlich verstorbener Onkel, Hans Roth, war über viele Jahre Mannschaftsarzt beim traditionsreichen und erfolgreichsten DDR-Fußballclub Carl Zeiss Jena. Wenn man unter solchen Voraussetzungen keine Affinität zu dieser tollen Ballsportart hat, dann ist man eigentlich selbst dran Schuld. Ich kann abschließend nur sagen, dass die zwei Foto-Fußballtage für mich eine sehr erlebnisreiche und erfolgreiche Angelegenheit waren. Gerne wieder!


Weiterführender Link:

https://www.dfb.de/news/detail/anstosszeiten-fuer-finaltag-der-amateure-2019-sind-festgelegt-201128/


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Das Independent Days Filmfest – Ort der Begegnung

Bei meinem monatlichen Rückblick erinnere ich gerne an eine Veranstaltung, die Anfang April stattfand, und die in Karlsruhe so richtig Tradition hat. Die Independent Days | Internationale Filmfestspiele fanden inzwischen zum 19. Male in der Schauburg statt. Ich persönlich bezeichne mich nicht als einen Kenner der Filmbranche. Aber ich habe dafür ein Gefühl entwickelt, welche Art von Film mich anspricht. Das Schöne am Fest der unabhängigen Low-Budget und Kurzfilme ist ja gerade, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Liebes- oder auch zukunftsorientierte Szenarien, bei denen es u.a. um mein Lieblingsthema „Künstliche Intelligenz“ ging (siehe dazu auch meinen Artikel „Ethische Intelligenz als Chance für ein reformiertes Selbstverständnis der Menschheit in Parität zur Künstlichen Intelligenz“), fanden hierbei besonders mein Interesse. Oftmals waren Filmhelden und -Heldinnen oder Regisseur*innen live vor Ort und stellten sich den neugierigen Fragen des Publikums. Es ging also nicht nur um Präsentation, sondern auch um Interaktion, ein sehr einladendes Eventformat!

Neben den zahlreichen Filmvorführungen aus den unterschiedlichsten Genres gab es eine Reihe von Nebenschauplätzen. Einen Eröffnungsimbiss in der Filmemacher-Lounge, Workshops von Menschen aus der Filmbranche mit Expertise, eine Award Gala mit vielen prominenten Leuten. Besonders witzig und originell fand ich, dass der Künstler und Zeichner Markus Nieden wieder vor Ort war und kostenlos sein kreatives Wirken anbot. Bereits vor einem Jahr hatte ich ihn an selber Stelle kennen gelernt. Er resümierte charmant, dass ich in Begleitung hübscher Frauen käme, während er seine Malstifte mitbrächte. Was für eine treffliche Ergänzung. 🙂 Inzwischen habe ich mit Markus schon in der Oktave, einer sehr netten und gemütlichen Location in der Oststadt von Karlsruhe, die Zweite Portraitnacht Karlsruhe durchgeführt, bei der wir uns gegenseitig ergänzten, er malerisch, ich fotografisch. Bei uns beiden darf man sich also nicht wundern, wenn im Sinne von 1+1=3 neue, kreative Projekte entstehen. Ein paar Inspirationen wurden von Künstler zu Künstler bereits ausgetauscht, und ich freue mich auf weitere!

Mein besonderer Dank gilt natürlich Oliver Langewitz, der als Festivalleiter immer wieder sein Organisationstalent und Herzblut einbringt in die Independent Days. Inklusive seinem fleißigen Team. Mein „Thank you“ müssen ebenso über sich ergehen lassen: Morgane, Shamila, Markus und Vivien. Nicht zuletzt Dank an alle Interessenten und Teilnehmenden, die eine solche Veranstaltung dann tatsächlich auch mit Leben füllen und zu einem echten Happening werden lassen!



Morgane: Glücklich, soeben von Markus Nieden gezeichnet worden zu sein. 🙂
Morgane & me: Manchmal klappt es doch mit dem Selfie! 🙂
Das nenne ich ein Happening!
Shamila präsentiert stolz die Arbeit von Markus Nieden
Und nochmal in anderer Perspektive: Shamila und Markus

Alle Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia

Weitere Infos zu den Independent Days:
https://www.independentdays-filmfest.com/

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8 Jahre MicialMedia: Menschen, Begegnungen, Emotionen


Heute vor acht Jahren begann für mich ein neuer Lebensabschnitt. Am 31.3.2011 setzte ich mein Vorhaben um, mich selbständig zu machen. Bis dahin war ich in der IT-Branche tätig, hatte bei verschiedenen Internetprovidern gearbeitet und zuletzt als Linux-Systemadministrator am Forschungszentrum Karlsruhe, heute KIT Campus Nord.

Für die Selbständigkeit hatte ich zwei Standbeine. Das eine war die Beratung von Unternehmen in Sachen Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Marketing. Bis heute werde ich hier von Firmen angefragt, gerade wenn es um den Einstieg oder die Optimierung von Social Media im Unternehmen geht oder bezüglich der sozial-medialen Eventbegleitung.

Über die inzwischen 8 vergangenen Jahre meiner Selbständigkeit hinweg bildet die Fotografie den Schwerpunkt. Die Fotografie ist unendlich vielfältig, komplex, facettenreich, aber auch einfach und straight zu handhaben oder umzusetzen. Wahrscheinlich ist es deswegen auch so unendlich wichtig, sich für Kernbereiche der Fotografie zu entscheiden und auf diese zu fokussieren. Während ich in der Anfangszeit von MicialMedia vieles ein bisschen, aber nichts richtig oder richtig gut fotografiert habe, verfrachtete ich mich über die Jahre hinweg aufgrund von immer wiederkehrenden Erlebnissen und Ereignissen in das große und großartige Feld der Eventfotografie.

Selbst bei den Veranstaltungen gibt es, wie sich jeder leicht vorstellen kann, eine Vielzahl und Vielfalt von Kategorien. Aber alle haben sie etwas gemeinsam: Es sind die Menschen und deren Begegnungen. Eventfotografie bzw. Veranstaltungsfotografie biete ich vor allem in der Linie Kongresse, Konferenzen, Tagungen, Symposien mit professionellem Anspruch an. Die Aufnahmen, die hierbei entstehen, bezeichne ich als szenisch-authentisch. Weitere Veranstaltungsarten können bspw. im kulturellen (Ausstellungen, Vernissagen, Kulturtage usw.,) oder im sportlichen Bereich liegen. So habe ich die Badische Meile in Karlsruhe mehrmals fotografiert. Für insgesamt 300 schönste Fotos siehe meine Jahresrückblicke 2016 | 2017 | 2018.

Auf Platz 2 neben den Events liegt bei mir die Portraitfotografie. Hierbei spielt die Linie der internationalen Frauen eine große Rolle, der ich den Namen Blue Dot Beauties gegeben habe. Es handelt sich um die Schönheiten des Planeten Erde, die ich freilich auch aus meiner männlichen Sicht wahrnehme. Aber auch Männer kann ich als schön empfinden. Am Ende geht es darum, die Persönlichkeit eines Menschen einzufangen. Daher porträtiere ich grundsätzlich alle Menschen, am liebsten in ihrer natürlichen Wesensart.

Menschen fotografiere oder porträtiere ich ebenso im Zeitgeschehen, wie die junge schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg, der ich glücklicherweise am 1. März 2019 bei der #FridaysForFuture Demo in Hamburg begegnet bin. Ich bin zwar im kleinen thüringischen Städtchen Ilmenau geboren und lebe in Karlsruhe, aber das hält mich nicht davon ab, deutsche Metropolen wie Stuttgart, München, Berlin oder eben auch Hamburg zu explorieren. Die Offenheit des Geistes und die Neugierde auf Menschen ermöglichen und befördern die geistige und körperliche Begegnung innerhalb von Deutschland und darüber hinaus.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bedanken bei meinen Kunden, bei Freunden, Bekannten und Verwandten, die mich in den bisherigen Jahren meiner Selbständigkeit großartig unterstützt haben. Manchmal genügt da ein Anruf oder ein spontanes Melden in dem Sinne „Lass uns mal wieder einen Kaffee oder ein Bierchen zusammen trinken gehen!“. Viele Kunden haben mich über Jahre hinweg immer wieder beauftragt. Manche springen ab, weil ich ihnen zu teuer (oder zu günstig?) bin oder weil ich ihren Anforderungen nicht exakt entspreche. Auch das gehört zum Unternehmertum dazu, Fehler zu machen. Immerhin kann man aus ihnen lernen. Außerdem muss eine Kunden-Lieferanten-Beziehung auch immer irgendwo auf der menschlichen Ebene passen. Und natürlich einen Benefit, nennen wir es ruhig Mehrwert, für beide Seiten erbringen. Feedback und eine gegenseitig wertschätzende Kommunikation spielen hier eine große Rolle.

Nochmals vielen lieben Dank an alle, die sich für meine Fotografie interessieren bzw. auf irgendeine Art und Weise im Kontext involviert sind. Auch oder gerade als Einzelunternehmer braucht man ein Netzwerk von Freunden, Interessenten und Unterstützern. Zum Abspann noch ein paar Fotos aus den o.g. Bereichen. Auf die nächsten acht Jahre! 🙂

PS: Noch ein kleines Bonbon bzw. großes Eis. Noch genauer: Anlässlich meiner aktuellen Glückszahl 8 lade ich 4 Menschen zu je 2 Kugeln Eis ein. Die ersten vier Leute, die den Typ meiner ersten Spiegelreflexkamera (DSLR) richtig kommentieren, sind dabei. Einzulösen in der warmen Saison ab sofort bis Ende 2019.
a) Canon EOS 750
b) Nikon D70
c) Samsung Galaxy S7
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.



Fotos by Michael M. Roth, MicialMedia:

01 Open Borders, Orgelfabrik Karlsruhe / Durlach
02 Absolventinnen und Absolventen der Hochschule für Technik & Wirtschaft Karlsruhe
03 Startup Weekend Reutlingen
04 Shift/CX, Westhafen Pier 1 in Frankfurt am Main
05 Digital Workplace Tech in München
06 Israel Startups @ Technologiefabrik Karlsruhe
07 Play your home – Heimatgeschichten at Cola Taxi Ok
08 Blue Dot Beauties (BDB) : Momo
09 BDB: Ana Sofie
10 BDB: Mimi
11 Greta in Hamburg bei Fridays For Future
12 Straßenfotografie (Street) Happy Girl
13 Street Glücklicher Bücherwurm



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BahnCard 100: Freiheit unlimited

Hauptbahnhof Karlsruhe: Mein Dreh- & Angelpunkt für Geschäftsreisen und Abenteuer | Foto: MicialMedia

Erfüllung eines Traumes

Lange habe ich darauf gewartet oder mich selber zappeln lassen: Die BahnCard 100. Ein (nicht zu) kleines Träumchen geht in Erfüllung! Genauer gesagt, ist es eine Probe BahnCard 100. Was so viel bedeutet, dass diese BahnCard nicht die Gültigkeit eines kompletten Jahres hat, sondern „nur“ für die Dauer von drei Monaten. Bei mir werden es sein die Monate März, April und Mai 2019.

Über die Zauberkräfte der BahnCard 100

Was kann diese ominöse BahnCard 100 eigentlich? Wahrscheinlich sowas wie die BahnCard 25 oder BahnCard 50. Nur, dass man nicht bloß 25 oder 50, sondern sogar 100% vom Fahrpreis erstattet bekommt. Und es wird noch besser: Man braucht sich nicht mal um ein Ticket zu kümmern. In der Konsequenz kann man sich praktisch in jeden Zug setzen. Natürlich kann so ein bisschen Planung nicht schaden. Aber auch dann. Wird ein Zug verpasst, setzt man sich einfach in den nächsten. Die BahnCard 100 befreit einem so ein bisschen von unnötigem Ballast im Kopf wie „Ach da muss ich ja noch Fahrtkosten drauf schlagen“ oder „Hilfe, hab ganz vergessen, mein Ticket zu buchen“. Ja, für die Dauer von drei Monaten kreuz und quer durch die Republik fahren zu dürfen, das erfordert zunächst eine Anfangsinvestition, über deren Sinn sich die meisten Menschen vor dem eigentlich Kauf besser Gedanken machen. So in der Art wie: „Werde ich überhaupt annähernd die Investition (1312,- EUR) wieder herein bekommen? Welcher Mehrwert genau stellt sich für mich dar?“.

Sichtbarkeit als Mensch und Fotograf

Jeder mag die Anschaffung einer BahnCard 100 anders für sich selbst rechtfertigen oder begründen. Bei mir liegt die Hauptintention ganz klar in der Ankurbelung meines Geschäftes. Bereits vor der Anschaffung der BahnCard war und bin ich ein Vielreisender. Pro Monat kommen bis zu 10 oder 12 Aufträge zusammen, die ich als Fotograf in verschiedenen Städten Deutschlands erledige. Karlsruhe und Stuttgart, zuletzt vermehrt auch München, bilden hier im süddeutschen Raum einen Schwerpunkt. Als nun mehr (Interims-)BahnCard-100-Besitzer bin ich gleichermaßen offen für Aufträge in Leipzig, Berlin oder Hamburg. Ein paar meiner Freunde und Bekannten haben sich schon bei mir gemeldet und mir ihre Wohnraummöglichkeiten zum kürzeren Verweilen angeboten. Wie lieb von Euch! So bspw. Christian Seebauer und Thomas Reich in München, Sascha Pollok in Hamburg und Lukas Müller in Berlin. Hier und da wurde ein Fotoworkshop gewünscht. Sehr gerne werde ich dem nachkommen! Ich freue mich sehr, wenn ich meine Sichtbarkeit vor allem als Event- und natürlicher Portrait-Fotograf weiter erhöhen und damit gleichzeitig auch noch Gutes tun kann. „Win-Win“ heißt das Ergebnis hoffentlich zahlreicher zwischenmenschlicher Begegnungen auf Augenhöhe.

Aufträge bei Kongressen sowie sonstige kreative Projekte gesucht

In den letzten acht Jahren habe ich zahlreiche Veranstaltungen, darunter Kongresse mit bis zu 2.000 Teilnehmern, auch Sport-Events, wie die Badische Meile in Karlsruhe, mit über 6.000 Menschen, fotografisch begleitet. Die facettenreichen Begegnungen zwischen Menschen fotografisch einzufangen, das gehört inzwischen zu meinen Grundbedürfnissen. Zur Not faste ich lieber im Intervall, als auch nur einen Tag auf die Erstellung eines Fotos zu verzichten.
Sollte jemand von Euch Ideen für Projekte im fotografischen Bereich haben, sei es bei Schloss Neuschwanstein im Südwesten oder auf Insel Usedom im hohen Norden, ich wäre für jede Inspiration offen. Für den März sind schon mindestens vier Reisen geplant. Morgen, also kommende Nacht, geht es bereits nach Hamburg zum Schulstreik, wo ich u.a. die prominente Besucherin und Initiatorin von #FridaysForFuture, Greta Thunberg, fotografieren möchte. Am Montag bin ich dann in Berlin bei einer Filmveranstaltung in der Landesvertretung Baden-Württemberg „Frau Quote und Herr Rolle“. Es stehen weitere Events an in Stuttgart und München.

Interesse an Politik, Gesellschaft und Technologieentwicklung

Wenn es auf der Welt eine Informatikerfamilie gibt, dann ist es sicherlich die meines thüringischen Elternhauses. Bis auf Mama, sehr fleißig in der Gesundheitsbranche, haben bei uns alle Informatik studiert. Das Interesse an Technik und Gesellschaft habe ich 1:1 von meinem Vater übernommen. „In die Wiege gelegt“, wie man so schön sagt. Bereits als ich mein Abitur machte, hatte ich eine starke Neigung zu Themen wie der Künstlichen Intelligenz. Die persönliche Begegnung mit Joseph Weizenbaum, der als einer der Väter der KI gilt, vertiefte mein Interesse. Und natürlich die Kombination mit Ethik. Als logische Konsequenz werfe ich den Terminus der Ethischen Intelligenz als eigene Kategorie in die Diskussion, siehe auch:
Ethische Intelligenz als Chance für ein reformiertes Selbstverständnis der Menschheit in Parität zur Künstlichen Intelligenz
Wer dazu meine Meinung hören möchte, darf mich deutschlandweit auf entsprechende Podien einladen, damit ich hier meine Perspektive artikulieren und neue Impulse für die Gesellschaft der Zukunft geben kann.

Und jetzt bin ich sehr, sehr gespannt auf die kommenden drei Monate, auf meine Erlebnisse und viele schöne, bewegende Impressionen, die ich von Euch und unseren Mitmenschen machen werde.

Danke an alle, die mich bzgl. der BahnCard 100 inspiriert haben.
Dazu gehören u.a. Sascha Blättermann & Leonie Müller.

Michael M. Roth, MicialMedia | Karlsruhe, 28. Februar 2019

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