60 Jahre BND – Kein Grund zum Feiern

60 Jahre Bundesnachrichtendienst. Gründungstag war der 1. April 1956. In Berlin wird das gefeiert. Aber ist dies wirklich ein Grund zum Feiern? Immerhin schaffen es die Medien, in Nebensätzen zu erwähnen, dass der BND der Geheimgruppierung “Organisation Gehlen” (1946-1956) entsprungen ist. Nomen est omen, der General der faschistischen Wehrmacht, Reinhard Gehlen, der 1941 maßgeblich am „Unternehmen Barbarossa“ beteiligt war, das zum Überfall auf die Sowjetunion führte, spielte in dieser Organisation eine wichtige Rolle. Er blieb nicht die einzige Größe aus den Reihen der Nationalsozialisten. Die Wikipedia schreibt dazu:

“Es gelang Gehlen, auch wenn er selbst dies nachdrücklich abstritt,[1] eine große Anzahl der noch lebenden Mitglieder seiner früheren Dienststelle für den Dienst zu interessieren, weil sie in ihrer neuen Stellung häufig mit einer neuen Identität versehen wurden. Eingestellt wurden zu einem großen Teil Ehemalige der SS, des SD, der Gestapo, der Abwehr und vor allem Offiziere der Wehrmacht.”

1956 wurde der BND gegründet und Gehlen Präsident. Im Kampf gegen den Kommunismus haben die US-Amerikaner schon mal beide Augen zugedrückt, als es darum ging, einen ehemaligen faschistischen General neu zu dekorieren – entgegen vertraglicher Vereinbarungen verhinderten die Amerikaner die Auslieferung von Gehlen an die Sowjetunion – denn dieser besaß ja Insiderinformationen im Kampf an der “Ostfront”. Und auch die ach so demokratische junge Bundesrepublik Deutschland mit ihren demokratischen Organen wie Parlament, Kontrollausschüssen … war offenbar blind in punkto Nazi-Durchsetzung des BND. Gehlen war bis 1968 Chef des Bundesnachrichtendienstes, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ist schwierig, ohne dass einem dabei übel wird.

Nicht bis zum General, aber immerhin bis zum Oberstleutnant der Wehrmacht schaffte es Gerhard Wessel. Hitler machte ihn kurz vor Kriegsende zum neuen Chef der „Fremde Heere Ost“, die zuvor von Gehlen kommandiert wurden. In der Bundesrepublik schafft es Wessel zu hochrangigen Posten. 1955 wurde er als Oberst (ein Grad vor dem General) in die Bundeswehr übernommen, 1956 erhielt er den Posten des Kommandeurs des gerade gegründeten Militärischen Abschirmdienstes (MAD). Schließlich dann, 1968, trat Wessel, wie schon während des 2. Weltkrieges, die Nachfolge von Gehlen an und hatte bis zum Jahre 1978 die Präsidentschaft des BND inne. Das war gleichzeitig das Jahr, in dem Wessel in den Ruhestand ging.

Wenn schon kein Parlament oder eine wirklich unabhängige Instanz, so hat doch der BND selbst es nach Jahrzehnten der Verschleierung geschafft, in 2011 eine „Unabhängige Historikerkomission“ (UHK) ins Leben zu rufen, um die Geschichte des BND und seiner Vorläuferorganisationen von 1945 bis 1968 zu untersuchen. Offenbar ohne eine übersteigerte Empathie mit den Verfolgten und Opfern des Naziregimes zu haben, erklärt der Historiker Prof. Wolfang Krieger, Mitglied der UHK/BND, in einem aktuellen Interview der Tagesschau (28.11.2016):

„Nun, der BND hatte NS-belastetes Personal, aber man muss natürlich fairer Weise sagen, dass das überall anders im deutschen Staatsapparat, in Bund und Ländern, Gemeinden und übrigens auch in der Privatwirtschaft, in den Schulen und Universitäten, in der Richterschaft und Staatsanwaltschaft usw. usw. , überall waren Leute, die NS-belastet waren, und das ist erst so allmählich ans Licht gekommen …“

Es klingt so ein bisschen nach „Normalität“ in den Nachkriegsjahren. Schlimm genug. Dass es „überall so war“, kann allerdings nicht als Rechtfertigung gelten für entsprechende Verfehlungen des BND und Aufsichtsgremien wie das Bundeskanzleramt. Ich finde, 60 Jahre BND sollten uns eher zum Nachdenken anregen und zur Selbstreflexion als zum Feiern.

 

Quellen:
Zitat Prof. Wolfgang Krieger:
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-235031.html
Historische Daten:
Wikipedia

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15 Jahre POLY Produzentengalerie

Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

 

Die 1862 in Karlsruhe geborene Sophie Maria Viktoria, Prinzessin von Baden und Königin von Schweden, ist die Namensgeberin der Straße, in der sich die POLY Produzentengalerie befindet: Viktoriastraße 9. Seit nunmehr 15 Jahren kennt man in Karlsruhe diese Adresse in Verbindung mit einer künstlerischen Wirkstätte. Ebenso wie bei der erst im Juli 2015 eröffneten Galerie Zett Zwo (Etymologie: Zunftstraße 2) in Karlsruhe-Durlach handelt es sich auch bei der POLY um eine Produzentengalerie, was bedeutet, dass sie von den ausstellenden Künstlern selbst betrieben wird.

Jährlich findet einmal eine Ausstellung der Kunstwerke der Mitglieder der POLY statt. Die Vernissage zu dieser Exposition, die in 2016 den Namen “Vogelnest” trägt, habe ich mit großer Neugierde besucht und natürlich fotografisch erfasst. Zu den Mitgliedern und damit Ausstellerinnen und Ausstellern gehört die in Luxemburg ansässige und Part-Time-Karlsruherin, Fotografin, Eta Carinae. In all den Jahren, die wir uns kennen, ist sie für mich, über die Fotografen-Kollegin hinaus, zu einer bemerkenswerten Freundin geworden. An ihrer Art der Fotografie beeindruckt mich immer wieder ihr Blick für die schönen, dynamischen und ausbalancierten Dinge, wie sie in der Natur vorkommen. So berührt auch das von ihr bei dieser Ausstellung gezeigte und ästhetisch gerahmte Bild einer die Prager Moldau diagonal überfliegenden Schar von Möwen.

Die Ausstellung wird noch zu sehen sein bis Sonntag, 27.11.16, jeweils ab 20 Uhr. Bei Rückfragen zu (ggf. individuellen) Öffnungszeiten bitte wenden an: Joachim Hirling.

Die POLY Produzentengalerie bietet nicht nur etablierten Künstlern, sondern auch Newcomern der Kunstszene die Möglichkeit, ihre Werke zu veröffentlichen. Bei Interesse schaut Euch bitte den Bewerbungsprozess hierfür an:

Bewerbung für eine Ausstellung oder Veranstaltung bei der POLY in Karlsruhe.

Nun aber viel Spaß mit meinen szenischen Impressionen von der Vernissage!

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Alle Fotos von der Vernissage: Michael M. Roth, MicialMedia

Namensliste der Aussteller:

Christian Ulrich
Bettina Yagoubi-Amann (Inas Amarni)
Joachim Hirling
Jean-Mi Dejasmin
Cosima Klischat
Mahmoud Yaboubi
Renate Schweizer
Eta Carinae
und die Gemeinschaftsarbeit mit Tobias Zilly

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Lichtwert Fotowoche 2016

Ausstellungsimpressionen: MicialMedia | Fotos der Ausstellung: Lichtwert-Mitglieder

Ausstellungsimpressionen: MicialMedia | Fotos der Ausstellung: Lichtwert-Mitglieder

 

Am letzten Tag der Lichtwert Fotowoche, die vom 29.10. bis zum 5.11.2016 im Studio des Karlsruher Fotovereins stattfand, besuchte ich die ansehnliche Location in der Burg der Brauerei Hoepfner. Welcher Fotograf würde hier nicht gerne mal fotografieren, welches Model nicht gerne mal seine Schokoladenseiten zur Geltung bringen? Alle zwei Jahre zeigt ein großer Teil der Vereinsmitglieder seine Fotografien, die hier und anderen Ortes entstanden sind. Dieses Mal waren es ca. 40 Fotografen, die in der Summe 100 ihrer Werke präsentierten. Die 2009 in Karlsruhe gegründete Stätte für die Produktion und Diskussion moderner Fotografie erfreut sich wachsender Beliebtheit. Sowohl die Vernissage als auch die Fachvorträge renommierter Fotografen wie Herbert Piel, die während der Lichtwert Fotowoche stattfanden, waren gut besucht. Der letzte Ausstellungstag bot nun noch einmal die Möglichkeit, in einem eher besinnlichen und ruhigen Rahmen, die Werke der Künstler zu studieren und zu genießen. Herzlichen Dank an die Mitglieder des Lichtwert e.V. Jürgen Schurr (TwoSense Photography) und Robert Tschmelak (machtfotos.de), die ein wenig meinen Galerierundgang begleiteten bzw. sich mit ihren Werken präsentierten. Ebenso natürlich an die fleißigen und passionierten ausstellenden Fotografen sowie die freundlichen Besucher am Tage der Finissage, die ich stellvertretend für die Vielzahl von Interessenten der zu Ende gehenden Fotowoche ebenso fotografisch einfangen durfte! :-)

 

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Weitere Infos zur Lichtwert Fotowoche  findet Ihr unter:

http://fotowoche.lichtwert-fotografie.de

Und noch eine kleine Bewegtbildaufnahme (alias Facebook Live) zum Rundgang:

http://bit.ly/lichtwert16fblive

 

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Bayerischer Freigeist inspiriert Karlsruhe via Israel

Bücherverkaufsstand von Christian Seeburger in der City Gemeinde Karlsruhe | Foto: MicialMedia

Bücherverkaufsstand von Christian Seebauer in der City Gemeinde Karlsruhe | Foto: MicialMedia

 

Natürlich, “In 80 Tagen um die Welt”, die Geschichte, die Jules Verne einst den neugierigen Menschen auf der Erde zum Geschenk machte, ist an Spannung kaum zu übertreffen. Doch nun durfte ich einem Welteroberer begegnen, der es in nur 50 Tagen schaffte, Israel zu Fuß und “ohne einen Penny” zu erkunden und dabei 1000 km zurück legte. Christian Seebauer durchquerte bei seinem Israel Trail das Land von Nord nach Süd. Nicht nur, dass es einem verrückt vorkommen muss, ein bis dato (für Christian) unbekanntes Land ohne finanzielle Reserven auf die ganz eigene Art und Weise erleben und erfahren zu wollen, der unerschrockene Wandersmann negierte zusätzlich noch die zur warmen Jahreszeit bevorzugte Route von Süd nach Nord. Und ebenso verblüffend und faszinierend die Antwort: “Ich wollte Menschen begegnen”. Was für eine spannende Philosophie und was für ein offener Denkansatz, der über sichere (Lebens-)pfade hinaus geht.

Inspiriert durch eine liebe Freundin, Tine Trödel, unten im Bild gemeinsam mit Christian Seebauer zu sehen, nahm ich ganz spontan an dem Veranstaltungsabend in der City Gemeinde Karlsruhe teil, an dem der aufgeweckte Christian Seebauer seine Wandergeschichte durch Israel einer großen Anzahl von wissbegierigen Karlsruherinnen und Karlsruhern erzählte. Manuel Winter gehörte zu den Initiatoren und Organisatoren des lebendig inszenierten und mit Fingerfood verfeinerten Events. Manuel hatte hatte Christian bei der Buchmesse in Leipzig getroffen und schließlich nach Karlsruhe eingeladen. Was für eine tolle Idee!

Angeblich hat ja Christian früher in der Finanzbranche gearbeitet. SMILE. Doch nach dem tollen Abend frage ich mich, ob er nicht doch zwischendurch auch mal in der bzw. für die Filmbranche tätig war. Denn abgesehen vom spannenden Inhalt seiner Geschichten, verstand es der “Aussteiger für 7 Wochen” diese dramaturgisch sehr wirkungsvoll dem fasziniert lauschenden Publikum zu vergegenwärtigen. Nicht wenige hörte ich in der Pause der Veranstaltung, die 2x 45 min dauerte, sagen: “Ach ja, nach Israel würde ich ja auch ganz gerne mal …”. Ich persönlich fand die Episode sehr beeindruckend, als Christian Seebauer, der auf seiner Wanderung ca. 12 kg verlor, in einem der nobelsten Hotels von Israel um Übernachtung bat. – Wir erinnern uns: Christian war ohne Geld unterwegs. Den Soldaten, die das Hotel bewachten, erzählte Christian, dass er einen Termin mit dem Chef des Hauses hätte. Den bekam er dann sogar auch. Über einen spontanen Arbeitsausgleich (Ihr könnt Euch vorstellen, in einer großen Küche gibt es immer viel zu tun) bekam der eigentlich unangemeldete Wandersmann eine Übernachtung geschenkt. Welche Gefühle der Freude und Genugtuung mussten zu jener Zeit in Christian geherrscht haben?!

Für mich war es auf jeden Fall eine große Freude und Ehre, den fleißigen Weltenbummler und Buchautor Christian Seebauer aus Bayern “live und in Farbe” kennen zu lernen!

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Alle Fotos vom Veranstaltungsabend: Michael M. Roth, MicialMedia

 

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Die Idee vom Weltbürger – Hoffnung oder Illusion?

Obwohl die Welt damals bei weitem noch nicht so vernetzt sein konnte wie heute, ist bemerkenswerterweise die Idee vom Weltbürger schon ziemlich alt. Die philosophisch-politische Weltanschauung des Kosmopolitismus (griechisch für “Weltordnung”) bzw. Weltbürgertums geht auf die Antike zurück. Diogenes von Sinope (410-323 v. Chr.) sah sich selbst als einen Weltbürger.  Während des Renaissance-Humanismus und der Aufklärung wurden die weltbürgerlichen Ideen u.a. fortgeschrieben durch Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781, “Die Erziehung des Menschengeschlechts”), Johann Gottfried Herder (1744-1803, “Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit”) sowie Immanuel Kant (1724-1804, “Zum Ewigen Frieden”). Für mich erstaunlich: In den Zeiten des aufkommenden Sozialismus und (angedachten) Kommunismus wurde der Kosmopolitismus als eine Machenschaft des Imperialismus verklärt oder zumindest uminterpretiert. Dabei nannten sie ihre eigenen Raumfahrer doch Kosmonauten (vs. Astronauten in weiter westlichen Gefilden)! Und Juri Alexejewitsch Gagarin (1934-1968) gehörte zumindest zu den ersten Welt-All-Bürgern, er war der allererste menschliche Raumfahrer. Im heutigen 21. Jahrhundert ist der meines Erachtens unglaublich beeindruckende deutsche Astronaut und Kosmonaut Alexander Gerst (geb. 1976 in Künzelsau) ein Weltbürger par excellence.  Bereits in 2014 verbrachte “Astro-Alex” 6 Monate auf der ISS und wird 2017 der 1. deutsche Kommandeur auf der ISS werden. Es gibt wohl kaum einen anderen Platz in der Welt, bei dem so gut demonstriert wird, wie (Vertreter) verschiedene(r) Nationen mit unterschiedlichen Gesellschaftsordnungen zusammen leben und arbeiten können. Chapeau!

Doch muss es weltweit bei Oasen, einzelnen Orten, Ländern oder Ländergemeinschaften bleiben, bei denen man Liebe oder im Mindesten gegenseitigen Respekt vorfindet?

Straßenfotografie in Karlsruhe. Das Motiv steht symbolisch für Liebe und herzlicher Begegnung | Foto: MicialMedia

Straßenfotografie in Karlsruhe. Das Motiv steht symbolisch für Liebe und herzliche Begegnung | Foto: MicialMedia

 

Wenn ich an Weltbürgertum denke, dann assoziiere ich eine Vielzahl von weiteren Begriffen, die diesen Begriff ausmalen oder näher skizzieren. Dazu gehört Offenheit. Offenheit, die nicht an der eigenen Haustür, nicht an der Stadt- Bundesland- oder Landesgrenze endet. In meinen Augen besitzt ein Weltbürger durchaus eine Affinität zu eigenen Traditionen oder zu einer regional geprägten Kultur. Gleichzeitig verfügt er oder sie über weiche Schnittstellen zu anderen Kulturen und Nationalitäten. Der weite Horizont ermöglicht den Austausch mit Menschen, die einer anderen Religion angehören als der eigenen. Gleichwohl besitzt ein Weltbürger Werte, die kleinste gemeinsame Nenner zwischen Angehörigen verschiedener Religionen oder Kulturen zulassen oder diese sogar befördern. Auf diesen Passus im deutschen Grundgesetz bin ich besonders stolz und erfreue mich, dass er hier seinen festen Platz gefunden hat. Vor allem aufgrund der widersprüchlichen und hasserfüllten Geschichte, die Deutschland als Bestandteil seiner “Vita” einräumen muss. Dieser Passus steht in Artikel 1 des Grundgesetzes und lautet:

Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Ich könnte mir keine Religion oder Kultur vorstellen, die diesem Anspruch nicht genügen würde, zumindest freilich in meiner Wunschvorstellung.

Was so felsenfest in der deutschen Verfassung verankert ist und worüber großenteils unter der Weltbevölkerung grundsätzlich Konsens herrschen sollte, kann gleichzeitig als Ausgangspunkt dienen für die Frage “Was bedeutet überhaupt die Würde des Menschen und (ab) wann könnte sie verletzt werden?”.

Nach unserer humanistischen Vorstellung von Recht und Menschenwürde gilt es als absolut menschenunwürdig, krankhaft und fanatisch, einem anderen Menschen die Kehle durchzuschneiden. Was aber ist, wenn die Todesstrafe zum Rechtssystem eines Landes gehört? Was macht man mit einer alten Tradition, bei der die Geschlechter von Kindern oder heranwachsenden Erwachsenen beschnitten werden?

Obwohl die Welt von heute besser vernetzt ist als jemals zuvor in ihrer Geschichte, haben wir weiterhin weltweit Konflikte. Die Vernetzung dient oftmals nicht dem Austausch von Perspektiven, sondern der Verbreitung von Falschnachrichten oder von Propaganda. Wenn wir uns mit den Dingen im Detail befassen, wird uns auffallen, dass mehr Fragen als Antworten oder gar Lösungen im Kontext der weltweiten Konflikte auftauchen. Aber vielleicht ist ja gerade das ein Ansatz, wenn man Konfliktlösungen anstreben will: Fragen zu stellen und Fragen zuzulassen. Fragen, die nicht nur die eigenen Interessen betreffen, sondern auch um die Perspektive und Beweggründe der anderen Seite näher zu erforschen. In all den Diskussionen, die vor allem in den digitalen Netzwerken geführt werden, überwiegen die Antworten und klaren Meinungen. Und ganz oft werden sie von Personen artikuliert, die gar keinen Widerspruch zulassen.

Wie also sollte ein Weltbürger agieren? Gibt einen solchen (abgesehen von Alexander Gerst ;-) ) überhaupt aktuell auf der Welt lebend?

Für mich ist die Weltbürgerschaft eine Symbolik. Mich selbst als Weltbürger zu bezeichnen ist vielleicht eher ein Anspruch, denn eine unbestrittene und offensichtliche Tatsache. Was bleibt uns denn, als die Erfüllung unserer Ziele und die Umsetzung unserer Ideale anzustreben? Eigentlich unabhängig davon, ob sich jemand als Weltbürger bezeichnet oder eher seine europäischen, deutschen oder landesspezifischen Facetten sieht, meiner Meinung nach bleibt für uns alle die Herausforderung, schon im Kleinen mit Respekt und Wertschätzung miteinander umzugehen, die eigene Meinung für wichtig, aber nicht für unumstößlich zu halten und unsere Reden, Kommentare, Posts verletzungsärmer zu gestalten. Denn jener Geist, den wir im Kleinen applizieren, ist die Basis dafür, was wir oder Menschen mit “höheren Aufgaben” oder in “höheren Positionen” umsetzen. Egal ob wir Deutsche, Russen, Amerikaner oder Kongolesen sind, wir können zumindest weltbürgerlich handeln und unsere Leben sowie unseren Planeten als eine einmalige Chance betrachten auf ein Leben in Würde bei dem Freude und Glück, das heißt, glückliche und friedliche Momente nicht zu kurz kommen sollten.

Und solange wir daran glauben, gibt es eine Hoffnung. Sowohl für jeden einzelnen als auch für die Menschheit auf der Erde als Ganzes.

[Quelle für die geschichtlichen Daten: Wikipedia]

 

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Einheit und Protest zum Nationalfeiertag in Dresden

Als Bestandteil der 15-köpfigen Bürgerdelegation Baden-Württemberg durfte ich vor zwei Jahren, am 3. Oktober 2014, selbst an den zentralen Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag in Hannover teilnehmen. Für mich war das eine großartige und spannende Veranstaltung. Das dort gelebte Motto “Einheit in Vielfalt” berührte mich auf angenehme Art und Weise. Ich lernte eine Vielzahl von Menschen kennen mit unterschiedlicher Hautfarbe und Religion. In ihnen sah ich keine Bedrohung, im Gegenteil, für mich waren sie eine Bereicherung meines eigenen kulturellen Horizontes und eine Erweiterung meines Freundeskreises. Dazu gehörte u.a. Najoua Benzarti (im Bild links mit Kopftuch), Migrationsbeauftragte aus Karlsruhe und stellvertretende muslimische Vorsitzende des Koordinationsrates des christlich-islamischen Dialogs.

Gemeinsame Anreise: Stuttgart->Hannover; Tag der Deutschen Einheit 2014 | Foto: MicialMedia

Gemeinsame Anreise: Stuttgart->Hannover; Tag der Deutschen Einheit 2014 | Foto: MicialMedia

 

Bei den Zentralen Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag, die nun, 2016, in Dresden stattgefunden haben, gab es einige Unruhen. Auf Facebook hatte Tobias Huch (FDP) in seinem aktuell 6.444 mal geteilten Post um eine Bezeichnung für jene Menschen gebeten, die mit ihren Rufen und Plakaten wie “Merkel muss weg” das Bild der feierlichen Einheit trübten:

Lasst uns KLARTEXT REDEN! Welches Wort passt? 

Pack? Gesindel? Abschaum? Gesocks? Eine Schande? Nazis? Brüllaffen? Dummköpfe? 
// TEILEN und als Betreff das passende Wort schreiben //

Aber kann man Hass mit Hass bekämpfen? Als selbst “DDR-Geborener”, der verschiedene Systeme kennen gelernt hat, wollte ich mit folgendem Text eine differenziertere Betrachtung entgegen setzen:

In meinen Augen seid Ihr weder Pack, Gesindel, noch Abschaum. Schändlich ist vor allem die Situation.

Für mich seid Ihr der entgleiste Hilferuf einer desorientierten Gemeinschaft mit einer untergegangenen Religion, die sogar Werte vertrat, die Ihr heute negiert artikuliert, nämlich Solidarität und Menschlichkeit, so wie sie – sogar und vor allem – im Volk – der ehemaligen DDR – gelebt wurden.

Eure Hilfeschreie lassen Euch erscheinen als Pack, Gesindel, Abschaum, weil Ihr die Geduld verloren habt, Eure Erwartungen und Hoffnungen unerfüllt und verloren glaubt. Die Flüchtlinge und Andersfarbigen, die in Eurer Region nur in Spuren vorkommen, sind nicht Euer Problem. Sie werden von Euch genutzt als Metapher für die vor allem in Euren Köpfen noch nicht angekommene Freiheit. Freiheit bedeutet auch Verantwortung. Für das eigene Menschenleben und seinen Platz in der Gesellschaft. Wertschätzung und Respekt für seine Mitmenschen, unabhängig von ihrer Hautfarbe oder Religion.

Es ist beachtlich, *dass* Ihr auf Euch aufmerksam macht. Wie schön wäre es, wenn dies in einem positiven Kontext geschähe. Ich schaue hinter Eure Fassade, Eure grimmige Maske. Ich sehe kreative Menschen, tief im Inneren, nur äußerlich abgestumpft. Habt Ihr keine Lust, den Paradigmenwechsel zu vollziehen, im positiven Sinne von Euch reden zu machen? IHR könntet zu den Weltverbesserern werden. Ihr wart es doch auch, die 1989 für ein ein besseres Leben auf die Straßen Ostdeutschlands gegangen seid. Und wenn Ihr glaubt, “die im Westen” oder “die da oben in der Regierung” hören Euch nicht, dann schreit lauter und schreitet mit guten Taten voran. Bildet Euch weiter, gründet Unternehmen, kümmert Euch um Eure Mitmenschen! Macht Euren Lebensraum, egal ob Ihr in Dresden, Stuttgart oder Kiel wohnt, zu einem Flecken Erde, der dazu beiträgt, das Leben auf der ganzen Welt zu verbessern. Selbst wenn Ihr nur ein Mosaiksteinchen seid. Aber genau ohne diese Mosaiksteinchen funktioniert das Leben als Ganzes nicht.

Positive Impulse zu setzen, im eigenen Leben wie inspirierend auf das Leben anderer einzuwirken, kann mindestens genauso befriedigend sein wie “Merkel muss weg” zu rufen oder zu plakatieren. Vielleicht solltet Ihr einfach mal den Mut aufbringen und diese Zäsur in Eurem eigenen Leben Wahrheit werden lassen. Der persönliche und gesellschaftliche Gewinn könnten größer sein, als Ihr Euch derzeit vorzustellen wagt.

 

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Ein Jahr Garten der Religionen

Garten der Religionen in Karlsruhe | Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

Garten der Religionen in Karlsruhe | Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

 

In Karlsruhe gibt es einen Garten der Religionen. Wie wunderbar ist das denn?! Religionen sind für mich nicht von Interesse, weil ich an den oder an einen Gott glaube, sondern weil ich neugierig bin, worauf sich Menschen in ihrem Leben beziehen. Denn eins ist klar: Wir alle brauchen Bezugspunkte. Auf einer einsamen Insel würden wir nicht nur bezüglich der Ernährung, sondern mindestens genauso in Sachen Kommunikation und Austausch mit unseren Mitmenschen (oder eben auch “mit Gott”) einen Überlebenskampf führen.

Leider verpasste ich die Eröffnung des Gartens der Religionen in 2015. Dieses Mal, zur Feier aus Anlass des 1-jährigen Bestehens (22.9.2016), gelang es mir nun endlich, dabei zu sein.
Neben dem umfangreichen Programm der Feier

14:00 Musik für Groß und Klein auf einer Drehorgel
(Jochen Freiberger, Freireligiöse Gemeinde)
15:00 Nordafrikanische Sufi-Trommeln, Gesang und Musik
(Trommel-AG der IIFG mit den Sängerinnen Hajer Daoussi, Chiha u.a.)
15:30 Buddhistische Rezitationen (Zen-Dojo Karlsruhe u.a.)
16:00 Tanz mit Tänzern der Lasya Priya School of Fine Arts
im Hinduismus- Innenkreis des Gartens
16:30 Führung durch den Garten der Religionen mit Vertretern verschiedener Religionen
alternativ: Digitale Schnitzeljagd (Quiz) mit der Actionbound-App zum Garten der Religionen, zusätzlich Quiz auf Papier (ohne Handy)
18:00 Ausklang [Quelle]

war für mich persönlich ein Höhepunkt, dass ich Sina Alavi kennen lernen durfte. Er ist Beauftragter des Geistigen Rates der Karlsruher Bahá’í-Gemeinde. Wie mir Sina Alavi erklärte, gehören ganzheitliches Denken sowie die Einheit der Menschen auf unserem Planeten Erde zu den Glaubensgrundsätzen der Bahá’í, womit ich mich gut identifizieren kann.

Nachfolgend wie immer ein paar Fotos von der Veranstaltung. Gefolgt von akkustischen Impressionen der Gesänge, die ich via Facebook Live im kleinen Video festgehalten habe.

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Alle Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia | Eventfotograf Karlsruhe

Facebook Live Video
https://www.facebook.com/michaMroth/videos/10208114984891570/

Herzlichen Dank an Mirja Kon-Thederan, die Islamische internationale Frauengemeinschaft e.V. Karlsruhe und Umgebung, die Organisatoren, Mitgestalter und die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedlicher Glaubensrichtungen! Ich freue mich, dass Karlsruhe mit dem Garten der Religionen ein klares Zeichen für Toleranz und das respektvolle Miteinander setzt. Danke!

 

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Nathalia Edenmont – Blüten des Lebens

Galerie Schrade am Zirkel in Karlsruhe | Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

Galerie Schrade am Zirkel in Karlsruhe | Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

 

Neulich durfte ich einer Vernissage zu einer einzigartigen Fotoausstellung in der Karlsruher Galerie Schrade beiwohnen: Blüten des Lebens von Nathalia Edenmont.

Die 1970 auf der Krim geborene Künstlerin verfügt über Abschlüsse der Staatlichen Kunstschulen in Kiew und in Simferopol sowie der Forsberg International School of Art and Design in Stockholm. Die Hauptstadt Schwedens ist gleichzeitig ihr heutiger Wohnort.

Die Vita von Nathalia Edenmont offenbart sich als entbehrungsreich mit sicherlich schmerzhaften Momenten und Episoden. Schon in früher Kindheit verlor sie ihre Eltern. Gleichzeitig genoss sie eine frühkindliche Kunsterziehung. Die Kunst wie so oft auch bei Nathalia: Form der Verarbeitung. Trotz mehrerer Ehen und Schwangerschaften blieb ihr Kinderwunsch unerfüllt. In ihren Bildern artikuliert die Künstlerin ihre Sehnsucht nach Liebe. Daneben dürfte sich ein großes fotografisches Know-How hinter ihren aufwendig produzierten, von Glas umhüllten Fotos von Blüten des Lebens verbergen. Überdies findet ein Ausloten von persönlichen, gesellschaftlichen und moralischen Grenzen statt.

Wer sich einlassen möchte auf diese Art des künstlerischen und lebensphilosophischen Exkurs’, dem empfehle ich den Besuch der Ausstellung Blüten des Lebens von Nathalia Edenmont, die in der Galerie Schrade am Zirkel zu Karlsruhe (Stadtmitte, Nähe Schloss) noch bis zum 15.10.16 zu sehen sein wird.

Mein herzlicher Dank geht an die Kunsthistorikerin Katharina Arimont von der Berliner Galerie Michael Schultz, wo die Ausstellung zuvor zu sehen war. Katharina hielt die Eröffnungsrede bei der Vernissage in der Galerie Schrade und unterstütze mich bei der Recherche über die ausstellende Künstlerin Nathalia Edenmont.

Es folgen Impressionen von der Vernissage in der Galerie Schrade.

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Fotos von der Vernissage: Michael M. Roth, MicialMedia

Ausstellungsfotos: Nathalia Edenmont

 

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Europäischer Tag der jüdischen Kultur

Menora und Davidstern - Symbole der jüdischen Religion | Foto: Michael M. Roth, MicailMedia

Menora und Davidstern – Symbole der jüdischen Religion | Foto: Michael M. Roth, MicailMedia

Anfang September 2016 gab es in der Synagoge Karlsruhe eine Veranstaltung zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur. Seit 1999 existiert dieses Format, das interessierten Menschen die jüdische Religion näher bringen soll. Immer am ersten Sonntag im September. Vom Charakter her handelt es sich um eine offene Informations- und Kulturveranstaltung. Sie bietet Raum, mit Menschen des gleichen oder eines anderen Glaubens (beispielsweise wenn man selbst nicht Angehöriger der jüdischen Religion ist) ins Gespräch zu kommen.

Und so geschah es auch in Karlsruhe, als der Geschäftsführer des jüdischen Gemeindezentrums – Jüdische Kultusgemeinde Karlsruhe -, Daniel Nemirovsky, den Vortragsteil in der Synagoge eröffnete und den Besuchern in der anschließenden Diskussionsrunde die Beantwortung ihrer Fragen zum Judentum ermöglichte. Es war vieles über die Geschichte und Bräuche des Judentums zu erfahren. So z. B. wurde die Frage geklärt, welches Symbol für das Judentum von größerer Bedeutung sei, der Davidstern oder die Menora. Nämlich die Menora, der 7- (oder mehr-) armige Leuchter, der die Erleuchtung der Menschheit symbolisieren soll.

Nach dem “Religionsunterricht” – in konzentrierter aber keineswegs langatmiger Form – hatten sich alle eine wenig Entspannung und intellektuelles Wirken lassen verdient in Form von Kaffee und Kuchen. Hier kamen freilich auch die guten Gespräche und Begegnungen zwischen den Menschen (mit nicht vorgeschriebener Religionszugehörigkeit) zustande.

Den Höhepunkt des Veranstaltungstages bildete ein musikalisch-sinnlich ansprechendes und inspirierendes Konzert von dem La Roche Quartett. Gespielt wurden bekannte Stücke wie “Summertime” und “Oh Lord, I’m on my way” aus George Gershwins Oper “Porgy and Bess”.

Mein herzlicher Dank geht an die Kulturreferentin der Gemeindevertretung, Alla Stömmer. Sie empfing mich wie die anderen Besucher im Namen der jüdischen Gemeinde sehr freundlich und versorgte mich mit Informationen zur Veranstaltung.

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Alle Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia

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Schatzinsel meets 7ender & u.w.e

Hier geht es zur Schatzinsel Karlsruhe

Zur Schatzinsel Karlsruhe? Bitte hier entlang!

Wer von uns kennt nicht den weltweit renommierten Roman “Die Schatzinsel” von Robert Louis Stevenson, der erstmals 1883 publiziert wurde, oder eine seiner zahlreichen Verfilmungen? Doch nun, hört, hört, in Karlsruhe soll es auch sowas geben. Eine Schatzinsel! Dabei ist Karlsruhe nicht mal ein Land oder Kontinent. Aber Schätze dürfte es in der badischen Metropole einige zu finden und zu bergen geben; die meisten von ihnen liegen IN uns Menschen, wie es der Sozialpädagoge, Autor und Künstler Jochen Freiberger von “Spiel(t)räume sind Lernräume” artikuliert.

Die Freireligiöse Jugend Karlsruhe und Spiel(t)räume sind Lernräume pachteten 2012 ein 1200 qm großes Grundstück auf dem Areal der Günther-Klotz-Anlage. Und schon im nächsten Jahr, 2013, wurde der Sinnesgarten (oder SINnesgarten? Der Sinn des Lebens liegt schließlich ebenso IN uns, wie auch die Schätze IN uns verborgen sind) eröffnet.

Die SchatzINsel bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, besonders für Kinder und Schüler, sich und die Natur zu erfahren. So wird das Grundstück u.a. von Kindergärten und Schulen der Region Karlsruhe genutzt, um spielerisch jungen Forscherdrang zu fördern.

Auch für Erwachsene, Familien und Freunde kann die SchatzINsel zu einer wunderbaren Stätte der Begegnung werden. Beim kürzlichen Grillabend mit Musik von 7ender und u.w.e, die am Ende unplugged, improvisiert und gleichwohl wunderbar herüber kam, durfte ich in diese Oasen-Atmosphäre hinein schnuppern, lauschen, mich mit netten, alten und neuen Freunden austauschen, Hunger und Durst stillen, einen schönen Abend haben und natürlich: Fotos machen! Eine ganz hübsche Auswahl von Bildern des Abends dürft Ihr Euch nun im Anschluss hier anschauen.  Mein besonderer Dank geht an den Mann mit dem “Hut auf” bei der SchatzINsel, Jochen Freiberger, sowie an die großartigen Musiker um 7Ender & u.w.e. Die Stimme von Ender Aynaci gehört für mich zu den größten Naturwundern des Planeten; dieses mal fand sie eine IMHO wirklich tolle Ergänzung durch Jenny Pirrmann. Chapeau! Ebenso DANKE an alle, die mitorganisiert haben oder einfach “nur” dabei waren! Ein Abend, an den man sich gerne zurück erinnert.

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Alle Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia

Referenz zum Veranstaltungsabend:
7ender & u.w.e and friends

 

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