Mit Eventfotografie zum Erfolg – Bester Monat seit Gründung

Agenturcamp bei Microsoft in München | Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

Agenturcamp bei Microsoft in München | Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

Bei der Gründung im Jahr 2011 gab ich meinem Unternehmen MicialMedia den Untertitel „Fotografie und Social Media“. Bis heute sind beide Bereiche eng mit meiner Person und meinem Geschäft verbunden. Für beides schlägt mein Herz, das Eine kann kaum ohne das Andere existieren. Während ich als Informatiker bei der Fotografie ein kompletter Quereinsteiger war, und es sowohl etablierte Anbieter- als auch Nachfragemärkte gab, war ich bei Social Media immer früh mit dabei und konnte auch in meiner Wahlheimat Karlsruhe sozial-medial inspirieren mit der Gründung des Social Media Club in der Fächerstadt, aber auch durch Teilnahmen an den Social Media Weeks in Berlin, wo ich mit meinem Twitteraccount MicialMedia auf Platz 4 bei über 6.000 Teilnehmern rangierte, und in Santa Monica (SMWLA) (2011 & 2013). Die von mir so bezeichnete Spitzfindigkeit der sozial-medialen Eventbegleitung appliziere ich teils bis heute bei Kongressen oder unterstütze bei der Einführung von Social Media bei Unternehmen, in denen Kolleginnen und Kollegen manchmal nur sowas wie einen kleinen „Stupser“ brauchen, um sich der Welt der Sozialen Medien zu öffnen und so letztlich auch dem gesamten Unternehmen zu einer stärkeren Außenwahrnehmung verhelfen. Grundsätzlich biete ich zu einem Event sowohl die professionelle Eventfotografie als auch die soziale-mediale Eventbegleitung an. Es sind eigentlich jeweils eigene Domänen, die sich je nach Kundenwunsch kombinieren lassen.

Mit großer Freude, natürlich, stelle ich fest, dass der November 2018 seit meiner Gründung im März 2011 mein erfolgreichster Monat war. Die Nettoeinnahmen vor Abzug etwaiger Steuern, wie der Einkommenssteuer, betragen 4704,- EUR. Für mich besonders erfreulich daran ist die Tatsache, dass sich eine Reihe von Unternehmen von selbst bei mir gemeldet haben, ohne dass hierfür eine Akquise erforderlich gewesen wäre. Bei einem Unternehmen hakte ich wiederholt nach, da ich immer nur ein „mal sehen“ auf meine Anfragen erhalten hatte. Schließlich kam ein Anruf und ich war super glücklich über das „Wir machen das jetzt zusammen!“ am anderen Ende der Leitung. Bei einem weiteren Unternehmen meldete ich mich nach langer Zeit mal wieder, und hatte zwei Tage später einen Auftrag. Ein drittes Unternehmen hatte zunächst kein Budget, am Ende kamen wir doch nur zu einer finanziellen Wertschätzung. Man sieht, viele Wege können nach Rom, alias Erfolg, führen. Die Herausforderung besteht wohl darin, beharrlich zu sein, ohne aufdringlich in Erscheinung zu treten. Es ist so ein Gefühl, das man zu transportieren versuchen sollte „Diesen Mensch / dieses Unternehmen brauche ich, um mein Event zu einem besonderen und bemerkenswerten Erfolg zu führen!“.

Das Schönste sind am Ende solche Feedbacks wie „Wow, tolle Fotos, vielen Dank!“. Das ist etwas, das ich in nunmehr 7,5 Jahren mit MicialMedia sukzessive aufgebaut habe. Jetzt ist die Zeit gekommen, die Früchte zu ernten. Und dabei gleichzeitig am Ball zu bleiben. Der Erfolg meiner Arbeit wird weiterhin eng verbunden sein mit der Zufriedenheit meiner Kunden. Gerne nutze ich diese positive Momentaufnahme dafür, mich herzlich bei Euch zu bedanken, für die Inanspruchnahme meiner Dienstleistungen und Euer Vertrauen!

Micha mit einem Selfie, you know ... ;-)

Micha mit einem Selfie, you know … 😉

Auszug aus meiner Kundenliste:

Badisches Staatstheater Karlsruhe
Oliver Langewitz
Diabetiker Baden-Württemberg
SmartGridsBW
SPD Karlsruhe
nph Deutschland
Karlsruhe Institut für Technologie (KIT)
Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft
CAS Software AG
Princeton University
Zentrum für Kunst und Medien (ZKM)
Karlsruhe Marketing und Event GmbH
Hans-Gerhard Kühn
LG Karlsruhe
ressourcenmangel Stuttgart
Staatsministerium Baden-Württemberg: Referat Landesmarketing
Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin
Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg
Neue Welle
Deutschsprachiger Muslimkreis Karlsruhe (DMK)
Demokratie in Bewegung (DiB)
Marc Ephraim
Katrin-Cécile Ziegler
Frank Feldmann
Hotel Mondschein in Stuben am Arlberg
Hotel Leo in Leopoldshafen b. Karlsruhe
AppSphere AG
Fraunhofer IAO Stuttgart
Top Magazin
T-Online
Change.org
Südkurier
Mannheimer Morgen
K3 – Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe
WDR Red. hart aber fair
dpa
FAZ Hochschulanzeiger
HS Analysis GmbH
Beyond Festival (ZKM/HfG)
Palas GmbH
Universität Hohenheim, Stuttgart
fokus.energie e.V.
Wirtschaftsförderung Karlsruhe
Human IT Service GmbH Tübingen
Schutt, Waetke Rechtsanwälte
und viele andere mehr …
Vielen lieben Dank an Euch!!

Wer mich kennt, der weiß, dass ich öfter gerne mal was Neues ausprobiere. So moderierte ich bei Scion Herbst 2018, initiiert durch die HS Analysis GmbH, erstmals eine Podiumsdiskussion zum Thema Ethik und KI. Die Verbindung zwischen beidem liegt mir sehr am Herzen. Ebenso freute ich mich ein paar Tage später über die durch die persönliche Begegnung mit Michael Mörike (Computer-Rebell, der mich ein bisschen an meinen Vater, Prof. Michael Roth, erinnert hat) zustande gekommene Zusammenarbeit beim Zukunftssymposium Ethik und KI in Stuttgart. Entsprechend meiner eigenen Recherchen bin ich im deutschen Sprachraum der Erste, der im Kontext von menschlicher und Künstlicher Intelligenz von Ethischer Intelligenz spricht. Siehe dazu auch mein Artikel: Ethische Intelligenz als Bindeglied zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz.

Über viele Jahre hinweg mache ich schon natürliche Fotos vom „schönen Geschlecht“. Nun endlich habe ich dafür mal eine eigene Website erstellt: Blue Dot Beauties (siehe auch Blue Dot Beauties on Instagram). Wer noch dazu gehören möchte, meldet Euch zahlreich und ambitioniert, sehr gerne aus Ländern, die noch nicht vertreten sind (siehe Menüpunkt „Countries“).

Naja, und schließlich stellte ich kürzlich auf Facebook die Frage zur möglichen Mitarbeit zu einem Podcast, der Zukunftsthemen behandeln soll. Ob und was daraus geworden ist, könntet Ihr schon in Bälde erfahren ….

Meine lieben Leute, Ihr seht, wie spannend, abwechselnd und inspirierend das Leben sein kann; der Monat November 2018 wird für mich aufgrund der Hülle und Fülle an Erlebnissen und Emotionen unvergesslich bleiben!

Nicht nur als Fotograf oder Netzwerker, Philosoph usw. …. jeder und jede auf seinem bzw. ihrem Gebiet, kann Lebenszeit nutzen und positiv gestalten. In diesem Sinne: Macht was draus, aus Eurem Leben!

Michael M. Roth, MicialMedia
Fotograf | Eventfotograf | Social Media & Kommunikation | Karlsruhe & die Welt

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Arabisch-Türkische Nacht im Cola Taxi OKAY | Arab Turk Tune

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Das ist genau das, was Karlsruhe braucht. Und gleichzeitig das, was Karlsruhe zu bieten hat! In der Fächerstadt gibt es so viele Hochschulen, international Studierende, Kulturstädten und Soziotope für Kunst und Kreativität, Freiräume für Bewegung, Wandel und Begegnungen. Ein solcher Raum, Projektraum, ist das Cola Taxi OKAY, das sich zunächst in der Kaiserpassage befand, nun aber in der Kronenstraße 25 am Kronenplatz in Karlsruhe zu Hause ist. Das Kulturbüro der Stadt Karlsruhe hat diesen langen Abend, diese kurzweilige Nacht gefördert und unterstützt. Das obige Foto soll gleichzeitig eine Danksagung sein für das, was hier ermöglicht wurde. Es war mir eine große Freude und Ehre, hier sowohl als Mensch als auch als Fotograf Zeitzeuge sein zu dürfen. Denn ich selbst war so ergriffen von Rhythmus und Dynamik, mit der die ganze Veranstaltung in einer Art Jam-Session begann. Und wie die Leute mitgegangen sind. Es war der helle Wahnsinn! Araber, Türken, Gläubige, Ungläubige, Männer, Frauen, mit und ohne Kopftuch, aber alle mit guter Laune und einem heiteren Gefühl für die Community, for „the big picture“, you can say, as well. Denn hier ging es um die Gemeinschaft. Die verbindenden Elemente betonten über alle Grenzen von Religionen oder Weltanschauungen hinweg den Spirit des Menschseins. Es war ein ausgezeichnetes Bad der Freude in der Menge. Ich würde schätzen, dass Größenordnung 150 Leute anwesend waren, in einer doch eher überschaubaren Location, die durch die relativ große Anzahl der Partizipierenden wahrhaftig zu pulsieren schien. Meine fotografischen Impressionen zeigen nur einen kleinen Ausschnitt der über viele Stunden andauernden Veranstaltung. Herzlichen Dank an alle, die dies ermöglicht haben! <3

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Alle Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia | Fotograf / Eventfotograf aus Karlsruhe

Weil in vier (!) verschiedenen Sprachen und schon deshalb so schön, zitiere ich zum Abschluss noch den Text aus der Veranstaltungsankündigung auf Facebook. Wirklich toll von den Veranstaltern „komponiert“ und zusammengestellt!

„Am Freitag, den 12. Oktober veranstalten wir einen arabisch-türkischen Kultur und Musikabend im COLA TAXI OKAY.Wir möchte an diesem Abend das Gemeinsame aller Kulturen hervorheben und zeigen, dass wir mehr Gemeinsamkeitenals Unterschiede haben! Dazu wollen wir Euch Musik präsentieren, die Orient und Okzident miteinander verbindet. Wir fangen ab 20 Uhr an mit Live-Musik und wollen das Ganze wie eine Jam-Session aufziehen. Verschiedene Musiker (sowohl Gesang als auch Instrumente) werden in entspannter Atmosphäre auftreten und über die Musik und ihre Instrumente sprechen. Von 22 Uhr bis 05 Uhr übernehmen DJ’s und spielen Euch das Beste von Barıs Manço, Fairuz, den Rahbani Brothers und noch vielen weiteren tollen Musikern. Ost-West-Synthese at it’s best!

On Friday, October 12th, we will organize an Arab-Turkish cultural and music evening at the COLA TAXI OKAY. On this evening we would like to emphasize the common of all cultures and show that we have more similarities than differences! Therefore we want to present you music that connects Orient and Occident with each other. We will start at 8 pm with live music and want to wind up the whole thing like a jam session. Various musicians (both vocals and instruments) will perform in a relaxed atmosphere and talk about the music and its instruments. From 22 o‘clock to 05 o‘clock DJ‘s will take over and play you the best of Barıs Manço, Fairuz, the Rahbani Brothers and many more great musicians. East-West synthesis at it‘s best!

12 Ekim Cuma akşamı COLA TAXI OKAY‘da bir Arap-Türk kültür ve müzik etkinliği düzenliyoruz. Bu akşam tüm kültürlerin ortaklığını vurgulamak ve farklılıklardan çok ortak noktamızın olduğunu göstermek istiyoruz! Bunun için size Doğu ve Batı‘yı birbirine bağlayan müzikle tanıştırmak istiyoruz. Canlı müzikle saat 20‘de başlıyoruz ve serbest çalgı konseri yapmak istiyoruz. Çeşitli müzisyenler (hem vokal hem de enstrümanlar) rahat bir ortamda sahne alacak ve müzik ile enstrümanları hakkındakonuşacaklar.22:00 – 05:00 arası DJ‘ler Barıs Manço, Fairuz, Rahbani Brothers ve diğer birçok büyük müzisyenin en güzel parçalarınıoynayacaklar.

„العالم صغير ! الجميع اخوة“ باريس موناكوالجمعة تاريخ 12.10 سنقدم لكن فعاليه موسيقية في كولاتاكسي اوك.نحن نريد في هذا المساء ان نجمع جميع الحضارات و نعرضهالكن ونريكم ان لدينا اشياء مشتركه اكثر بكثير من اشياءمختلفه! ايضا نريد ان نعرض لكم الموسيقى الشرقيه وندمجها معاً. سنبدأ في تمام الساعه 20 بموسيقى مباشره منفنانين و فرقه موسيقيه في حين سنعرض لكم الموسيقى بلغتهاالاصليه. في تمام الساعه 22 حتى الساعه 05 صباحاً سيقومعدة دي جي في وضع موسيقى شرقيه ايضاً مثل فيروز ورحماني و باريس موناكو و المزيد من الفنانين القديرين.“

Quelle: https://www.facebook.com/events/1108743239301877/

Und ganz zum Schluss noch mein Facebook-Live-Mitschnitt von der Jam Session zu Beginn der Veranstaltung:
https://www.facebook.com/michaMroth/videos/10213957360347305/

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Karlsruher für den Erhalt des Hambacher Waldes

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Am Sonntagnachmittag (30.9.18) kam es in Karlsruhe rund um das Schloss herum zu Aktionen, die sich gegen die von dem Energiekonzern RWE angekündigten Rodungen beim Hambacher Forst richteten. Größenordnung 50 bis 100 junge bis durchmischte Leute erhoben in Wort und Schrift ihre Stimme, um sich einerseits mit den Aktivisten im Hambacher Forst selbst zu solidarisieren, aber ganz klar auch selbst ein Zeichen zu setzen im Sinne des Schutzes von Natur, Umwelt und Klima. Zwischenzeitlich wurde am Turm des Karlsruher Schloss eine „Hambi-bleibt-Flagge“ angebracht. Obgleich derzeit die Ausstellung „Revolution!“ im Badischen Landesmuseum, das sich im Schloss befindet, zu bewundern ist, wurde es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Museums dann wohl doch ein wenig zu revolutionär. Das hoch oben angebrachte und somit weithin sichtbare, sicher nur als temporäre Installation gemeint, wurde ohne zu große Verzögerungen wieder entfernt.

Die von RWE angekündigten Rodungen, die offenbar ab Mitte Oktober 2018 realisiert werden sollen, und ebenso die im Kontext stehenden Räumungen und Zerstörungen der Bäumhäuser, die in einer Vielzahl den dortigen Naturverteidigern als Unterkünfte dienten, gelten als sehr umstritten. Allein das „Recht“ steht auf Seiten von RWE. Moral, die Liebe zur Natur und unseren Heimatplaneten stehen auf einem anderen Blatt. Hierfür ist RWE offenbar nicht empfänglich. Sowohl die Konzernspitze als auch der konservative Ministerpräsident von NRW, Armin Laschet (CDU), haben sich dafür ausgesprochen, dass die Rodungen trotz aller Proteste wie geplant von statten gehen sollen. Das alles tut RWE, um sich weitere Abbaugebiete für die Braunkohle zu sichern. Allerdings gibt es auch einige Wissenschaftler und renommierte Umweltaktivisten, die sich dafür einsetzen, dass die Rodungen gestoppt werden, da es objektiv gar keine Notwendigkeit dafür gäbe. Wie bspw. die ausgezeichnete Spitzenforscherin und Umweltpreisträgerin Claudia Kemfert. Im Interview sagt sie: „Die Rodung des Hambacher Forst ist komplett unnötig!

Es wäre zu hoffen, dass es zu einem Dialog zwischen den Aktivisten, RWE, Umweltverbänden und der Politik käme. Unser Planet braucht den Dialog, braucht den Konsens und ein Minimum an Befürwortung, damit er noch für eine lange Zukunft die Heimat der Menschen sein und bleiben kann.

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Alle Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia

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Botschafter Energiewende. Yes, I can.

Inzwischen seit einigen Monaten, wenn nicht sogar wenigen Jahren, setze ich mich verbal für die Energiewende in Deutschland ein. Ja, ich gebe zu: Bis zur vollständigen Konvertierung hin zu einem CO2-neutralen und Klima- und Umwelt-affinen Erdbewohner ist es noch ein gutes Stück. Nicht nur, weil wir CO2 ausatmen, sondern weil wir sie alle kennen, die „1000“ Ecken und Enden, an denen wir uns nicht oder nur teilweise klimafreundlich verhalten. Auf meine Plastiktüten kann ich noch nicht verzichten, denn irgendwo muss ich ja den Müll sammeln, um alles im Restmüll-Container entsorgen zu können. Doch warum produziere oder ver-brauche/nutze/generiere ich überhaupt Müll? Eine Frage, die ich für mich selbst bis dato noch nicht abschließend beantworten kann.

Petra Pinzler dürfte man nicht nur als Botschafterin, sondern vor allem auch als Protagonistin, sprich Vorreiterin in Sachen Klimaschutz und Energiewende einordnen können. Sie und ihre vierköpfige, in Berlin lebende Familie haben es tatsächlich geschafft, ihren persönlichen Klima-Fußabdruck signifikant zu reduzieren.  Lassen wir uns durch solche Initiativen doch nicht nur beeindrucken, sondern auch für das eigene Leben inspirieren!

Vor einigen Jahren zählte ich selbst zu den Besitzern verschiedener Automobile; die, so vermute ich mal ziemlich stark, einiges an Schadstoffen in die Umwelt entsorgt haben. Heute fahre ich kein Auto. Stimmt, es ist einfach, weil ich die meisten meiner städtischen, privaten und beruflichen Erledigungen entweder mit dem Fahrrad, mit der Tram oder den Zügen der Deutschen Bahn machen kann. Das ist klasse! Hinzu kommt, dass ich ein Fan der Elektromobilität bin. Auch wenn die Herstellung der Akkus und ihre Entsorgung bis heute noch problematisch sind und die Kapazitäten moderat, so widerfährt mir doch immer wieder ein Gefühl von Zukunft und Geschmeidigkeit, wenn ich einem solchen Elektromobil begegne. Wie kürzlich in der Gemeinschaftsgarage unseres Reihenhauses: Dem BMWi3. Es ist ein kompaktes, leises und zumindest während der Nutzungszeit ein (nahezu) umweltneutrales Fortbewegungsmittel.

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Von diesem war ich so angetan, dass ich sogar beim regionalen Energieversorger, EnBW, anfragte, ob sie eine Werbekooperation mit mir eingehen würden. Ihr Absage bedauerten sie sehr, was ich ihnen zumindest zur Hälfte abnahm; schließlich bin ich auch nur zur Hälfte ein Boris Becker (haha). Letzten Endes geht es mir um Impulse und darum, dass man „nichts unversucht“ lassen soll. Schon so manches mal in meinem Leben hatte ich Glück mit diesem Paradigma. Und wer weiß, vielleicht findet sich ja noch ein Kooperationspartner (lieb und freundlich in die Welt blick und blinzel …).  Wie die EnBW selbst zu den schicken E-Mobil-Flitzern gekommen war, kann man hier nachlesen:
EnBW fördert Zukunftsmobilität in den eigenen Reihen.

Ich denke, dass es nicht nur weltweit, sondern vor allem auch in Deutschland sehr verschiedene – politische und wirtschaftliche – Kräfte gibt, die pro oder contra einer Energiewende arbeiten. Laut aktuellen Erkenntnissen der Meteorologen soll das aktuelle Jahr 2018 den zweit-heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen Ende des 19. Jahrhunderts gebracht haben. In meinem Artikel im Neeblatt, „Deutschland: Hallo Klimawandel!“ hatte ich bereits Details über den Sommer 2018 gesammelt und zusammengefasst, die auf Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes basieren. Die Energiewende scheint global wie regional oder lokal absolut notwendig und überfällig. Im Grunde müsste jeder und jede von uns zu einem Botschafter Energiewende „mutieren“. Es gibt sicher ganz viele Stellen, wo wir ansetzen und zunächst mal klein anfangen können. Es geht um das Klima, um Wertschöpfungsketten, die verträglich für die Umwelt sind, es geht um die Gesundheit jedes einzelnen wie um die Gesundheit unseres Planeten Erde, der sich zufälligerweise (noch) in der habitablen Zonne unseres Sternensystems befindet!

Was mich selbst angeht: Ich habe heute eine Gelegenheit genutzt, um die Signatur in meinem Emails zu erweitern um den Slogan „Botschafter Energiewende. Baden-Württemberg und Deutschland“. Ich fand das absolut zeitgemäß. Yes, I can. Yes, we must can. We must do! Wir müssen handeln, da die Uhr unseres Planeten tickt. Gerne komme ich wieder zurück auf unseren regionalen Energieversorger, die EnBW. Am 13.9.18 veranstaltet sie in Karlsruhe den Urban Innovation Day. Hierbei geht es um Elektromobilität, Smart Citys, Konzepte, Ansätze und Lösungen für Städte von heute und morgen. Die EnBW kennt mich schon als einen zuverlässigen Eventfotografen. Ich möchte, dass sie, wie viele andere Menschen und Institutionen, mit denen ich mich austausche, mich ebenso kennen lernen als Botschafter für die Energiewende. Ich möchte mein großes Netzwerk dafür nutzen, um die Idee der meiner Meinung nach dringend notwendigen Energiewende voran zu treiben. Natürlich kann es dabei nicht ausbleiben, mir an die eigene Nase zu fassen und mich ständig zu erinnern: Hey Micha, Du bist – nun – ein Botschafter Energiewende. Was kannst DU tun, wo kannst DU etwas tun, um diesen Anspruch gerecht zu werden? Die Frage gebe ich gerne weiter in die Runde der aufmerksam Lesenden, der Menschen, die ich mit diesem Artikel vielleicht auch ein wenig inspirieren konnte. Das würde mich sehr stolz machen. Weniger auf mich. Mehr auf Euch! Lasst es uns gemeinsam anpacken!

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Heimat: Vergangenheit und Gegenwart

Fotos, Fotos, Fotos! 70 wundervolle Impressionen von der wunderbaren Vernissage zur Ausstellung „Heimat – Die Vergangenheit und die Gegenwart“ im Internationalen Begegnungszentrum Karlsruhe (ibz).

Joan Louis und Stephanie Kearley Müller sind auf wundersame Weise verbunden über ihre lateinamerikanische (Peru) und nordamerikanische (Louisiana) Herkunft und Lebensabschnitte in der badischen Metropole Karlsruhe. Künstlerisch tätig sein, einander begegnen, sich austauschen und gemeinsame Projekte starten. So läuft das bei den Kunstschaffenden! Während Joan Luis seine poetischen Blättergemälde schon vielfach in Karlsruhe, Deutschland und international präsentierte, gab die aus den USA stammende Stephanie, die dort bereits ein Kunststudium absolvierte, ihr Debüt in der Fächerstadt. Bilder aus ihrer Heimat sowie Fotos rund um den Hashtag „#colorinkarlsruhe“ gehören zu ihren künstlerischen Themen. Joan Louis nimmt seinen Hut, uns bleibt, ihm weiterhin viel Glück zu wünschen, fortan in der Hauptstadt der Republik. Es hat mich sehr gefreut, dass ich alles nochmal fotografisch einfangen durfte, in dieser Konstellation. Vielen Dank an die Ausstellenden, die Künstlerin und den Künstler, sowie die zahlreichen Teilnehmer der Vernissage und natürlich für die netten Grußworte von Frau Dr. Eva Geerken, ibz, und Frau Dr. Rahsan Dogan, CDU-Stadträtin. See you all hopefully next time!!

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Fotos von der Szene bei der Vernissage: Michael M. Roth, MicialMedia

Weitere Infos siehe bitte im Veranstaltungskalender Karlsruhe:
Heimat – Die Vergangenheit und die Gegenwart
Und hier noch ein Facebook-Live-Video von der Vernissage
(Quelle: Stephanie Kearley Müller)

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Alles aus einer Hand: Fotografie und Social Media

Heute mal wieder in eigener Sache!
Ist das Leben nicht wunderbar, wenn es immer wieder Überraschungen bereit hält? Wenn man sich selbst offen zeigt für Überraschungen und Veränderungen in seinem Leben? Am Ende kommt zusammen, was zusammen gehört. So wie Ostdeutschland und Westdeutschland, Mann und Frau, schwarz und weiß, bunt und bunt. An der einen oder anderen Herausforderung arbeiten wir noch, klar. Aber liefe alles von selbst und von alleine, wäre das Leben auch wieder langweilig. Indem wir uns mit den Herausforderungen auseinandersetzen, sind wir schon dabei, unser Leben zu gestalten. Überraschungen kann man nicht planen. Aber den Weg für sie ebenen. Sie überhaupt möglich machen. Ich bin sehr froh darüber, ein offener Mensch zu sein. Dinge zu assoziieren, Ideen auf Machbarkeit zu prüfen und dabei auch gerne schon mal über den eigenen Tellerrand zu blicken. Nimmt man das alles zusammen, kann es schon mal passieren, dass …

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… man sich plötzlich selbst wieder findet in der neuen Funktion als Social Media Director eines jungen, aufstrebenden Unternehmens in der Technologiefabrik Karlsruhe, namens HS Analysis GmbH und dort innovative Events wie den „Scion Sommer 2018 | Hackathon“ maßgeblich mitgestaltet.

Aber wie war alles gekommen? In 2011 hatte ich mein eigenes Unternehmen, MicialMedia, gegründet. Der Untertitel hieß „Fotografie und Social Media“. Im selben Jahr war ich bei der erst dritten Ausgabe der Social Media Week Berlin sehr erfolgreich, als ich aufgrund meiner dortigen sozialmedialen Eventbegleitung bei akkumulierten 6.000 Teilnehmern von Synthesio auf Platz 4 der Top Influencer der Social Media Week in Deutschland gerankt wurde.

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Quelle: Synthesio. Social Media Week Berlin 2011.

Es war auch das Jahr, als ich den Social Media Club Karlsruhe gründete und mit einem Team von fleißigen Helfern und Unterstützern quartalsweise die SOMENIKA, Social Media Night Karlsruhe, in der Summe 12 an der Zahl, organisierte. Bereits im Herbst 2010 hatte ich einen kleinen Social Media Eve organisiert, der quasi zum Vorläufer der SOMENIKAs wurde. In den folgenden Jahren bot ich Unternehmen immer wieder meine Unterstützung bei der Optimierung ihrer Social-Media-Kanäle an. Gleichzeitig verstärkte ich meinen Fokus bei der Fotografie; im wahrsten Sinne des Wortes, könnte man sagen. Überhaupt fand ich dort heraus, wo meine Stärken und Schwächen liegen. Insbesondere durch die Teilnahme und fotografische Begleitung zahlreicher BarCamps und Startup Weekends aber auch klassischer Kongresse insbesondere in den Bereichen IT und Neue Medien fand ich meine Kernkompetenzen in der Fotografie. Das war und ist bis heute das Einfangen von menschlichen Begegnungen, was in einer szenisch-authentischen Fotografie resultiert.

Natürlich habe ich Social Media immer wieder zur Förderung meines eigenen Unternehmens und des Bereiches der Eventfotografie eingesetzt. Ebenso für Projekte und Initiativen von anderen Menschen, wie neulich beim Kurzfilm „Ausleger“ des Kampfsportlers und Trainers Samuel Mottaki aus Baden-Baden, der gemeinsam mit ca. 40 Schülerinnen, Schülern und Jugendlichen die Themen Mobbing und Gewaltprävention umgesetzt hat. Sowohl sozialmediale Interaktionen als auch die professionelle Fotografie lassen sich hervorragend als mediale Begleitung von Events einsetzen.

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Im Bild: Podiumsdiskussion nach der Premiere von „Ausleger“ im Cineplex Baden-Baden

Mein Herz hat immer für beides geschlagen, die Fotografie und für Social Media. In meinem Foto-Jahresrückblick 2016 und Foto-Jahresrückblick 2017 spiegelt sich meine Leidenschaft in (2 mal) hundertfacher Ausprägung wieder.

Gleichwohl, und nun kehre ich zur eingangs angeteaserten Idee der Überraschungen zurück, sehnen wir uns nach Veränderungen. Der Mensch braucht Stabilität und Kontinuität, aber er möchte immer wieder mehr. Vielleicht ist es die Suche nach dem besonderen Kick. Oder es ist die Angst vor Langeweile. Zugegebenermaßen gab es eine solche in meinem Leben sehr selten. Ich war immer beschäftigt und fand neue Herausforderungen.

Und klar, wenn du über 3.000 Facebook-Freunde hast, dann wirst du gerne mal gefragt, ob du die eine oder andere Sache posten kannst. Die große Freundesanzahl garantiert freilich nicht per se den Erfolg. Aber es gibt zumindest ein Potenzial. Es bleibt immer die Herausforderung, Menschen – persönlich – einzubinden, so dass sie sich tatsächlich angesprochen fühlen. Als mich der Geschäftsführer von der HS Analysis GmbH, Sergey Biniaminov, ansprach, ob ich nicht einen Link für ihn teilen könne, den Hinweis auf das kommende Scion-Event, ahnte ich noch nicht, wohin das münden würde. Nur wenige Stunden und einigem Wortwechsel später, wurde ich direkt in die Technologiefabrik eingeladen und mir die Chance zur Mitarbeit im Unternehmen rund um LifeScience und BioTech eingeräumt.

Ich war schier überwältigt und positiv angetan von der Schnelligkeit der Entwicklungen innerhalb von nur wenigen Tagen. Ende Mai 2018 stand ich das erste Mal im Büro von HS Analysis. Schnell wurde ich mit einem PC und drei Bildschirmen versorgt. Nur einen Monat später, am 23./24.6., durfte ich mich beim 1. Scion Event in der Technologiefabrik mit meinen beiden Kompetenzfeldern Fotografie und Social Media einbringen und einen Beitrag zum Gelingen leisten. Inzwischen planen wir bereits für die Scion Herbst 2018 | Konferenz, die vom 26.-28.10.18 in Karlsruhe stattfinden wird.

Für mich bedeutet die neue Arbeit als „Kommunikations-Manager“ im Unternehmen ganz sicher nicht weniger Arbeit, eher im Gegenteil. Es bedeutet wiedermal ein Plus in Sachen Networking, Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten, worüber ich mich sehr, sehr freue!

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Im Bild: Impression vom Scion Sommer 2018 | Hackathon, Technologiefabrik Karlsruhe

Fotos: Michael M. Roth | MicialMedia & HS Analysis GmbH

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Reines Wasser – Aufklärung by Georg Habitzreither

Jung, dynamisch, selbstbewusst. So zeigt sich mir Georg Habitzreither, als ich ihn in seiner Welt besuche. Dabei ist er alles andere als überheblich. Und den Verkäufer in ihm, schließlich hat er ja ein Unternehmen und muss sein täglich Brot erwirtschaften, identifiziere ich erst, als er mich schon davon überzeugt hat, dass er der Botschafter für eine gute Sache ist, nämlich Wasser, das für uns alle lebensnotwendig ist.

„Aufklärung“ darf man gerne im doppelten Sinne verstehen. Georg Habitzreither ist Gründer der Initiative Reines Wasser in Karlsruhe. Der studierte Sozialpädagoge kann seine bekömmliche soziale Art auch als Unternehmer nicht abschütteln. Und das ist gut so. Denn auf diese Weise hat man als Zielsubjekt der Aufklärung nie das Gefühl, übers Ohr gehauen zu werden. Das Zielobjekt der Aufklärung ist freilich das Wasser. „Wasser kann seine natürliche Funktion des Reinigens und des Transportierens von Mineralstoffen und Spurenelementen am Besten wahrnehmen, wenn es selbst rein ist“, sagt Georg. Mineralwasser sei gut, aber nicht immer. Es könne auch kontraproduktiv wirken. In Deutschland sind wir ja quasi vom Glück gesegnet. Sauberes Wasser kommt bequem per Leitung zu uns. Einfach den Hahn aufdrehen, und wir müssen nicht verdursten. Aber Georg geht eben noch einen Schritt weiter und demonstriert mir bei unserem Treffen durch die Beigabe einer Testsubstanz, wie schwer unser Leitungswasser ist oder sein kann.

Auch wenn ich persönlich für die Welt die höchste Priorität sehe, dass Menschen überhaupt freien, einfachen und keinesfalls hoch zu bezahlenden Zugang zu sauberem Wasser bekommen, so hat mir die „Unterrichts- und Experimentierstunde“ mit Georg doch ein paar weitere, interessante Einblicke verschaffen in die Thematik Wasser und reines Wasser. Lieben Dank an Georg, dass Du Dir dafür die Zeit genommen hast! Nachfolgend noch ein paar Impressionen von unserem Treffen.

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Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia | Fotograf aus Karlsruhe | Event, Portraits, Szene

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Europäische Kulturtage EKT2018 | Open Borders

Thema dieses Beitrages: Europäische Kulturtage EKT2018 | Open Borders
Um Dir einen Überblick zu meinen Beiträgen über die Europäischen Kulturtage 2018 Karlsruhe zu verschaffen, siehe Dir bitte den Index an!

Open Borders lautet der Ruf der jungen Menschen aus Karlsruhes Partnerstädten Krasnodar, Timisoara, Nottingham und Nancy. Alle sind sie gekommen, um zu gedenken, zu ermahnen und zu appellieren, um zu träumen von einer Welt mit offenen Grenzen, insofern die Zukunft der Menschheit überhaupt noch Grenzen (im häutigen staatlichen Sinne) braucht. Performance, Hörerlebnisse, Zeichnung und Malerei gehören zu den verwendeten Stilmitteln. Am Tag der Vernissage wurden die Eröffnungsreden aufgrund des symbolhaft sonnigen Wetters sogar nach draußen verlegt, auch eine Grenzverschiebung, wenn man so will. Und wieder taucht Polina auf, bekannt durch ihren Filmbeitrag „Smile“ bei den Independent Days, die mit ihrem Lächeln ihre Mitmenschen glücklich(er) macht. 😉

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Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia | Fotograf für Karlsruhe, Stuttgart, BaWü & beyond

Links im Kontext:
Open Borders als Facebook-Veranstaltung
Bezirksverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (war für die Orga verantwortlich)

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Europäische Kulturtage EKT2018 | Revolutionen im Fokus

Thema dieses Beitrages: Europäische Kulturtage EKT2018 | Revolutionen im Fokus
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Die ursprünglich aus vier Mitgliedern bestehende Karlsruher Fotografengruppe „Blickwechsel“ hat gegenwärtig im Rahmen der Europäischen Kulturtage 2018 eine Fotoausstellung im Regierungspräsidium der Badischen Metropole installiert. Jens Steffen GalsterGustavo Alàbiso, Makkiko und Bernhard „ONUK“ Schmitt hatten bereits in 2015 an der IHK Karlsruhe eine große und großartige Ausstellung gezeigt. Die Gruppe stellt nun erneut Werke von allen vieren aus, einschließlich es Anfang 2018 leider verstorbenen Fotografen ONUK, mit sehr unterschiedlichen Themengebieten. Langezeit dürfte sich wohl ein in der Öffentlichkeit zeigendes lesbisches Paar als revolutionär empfunden haben. ANA & ANDA, die von Makkiko glücklich abgelichtet wurden, feiern demnächst schon ihr 17. Zusammengehörigkeits-Jubiläum. Alles Gute weiterhin!

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Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia | Fotograf für Karlsruhe, Stuttgart, BaWü & beyond

Link im Kontext: Revolutionen im Fokus als Facebook-Veranstaltung

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Europäische Kulturtage EKT2018 | Independent Days

Thema dieses Beitrages: Europäische Kulturtage EKT2018 | Independent Days
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Das Independent Days Filmfest in der Schauburg zu Karlsruhe hat eine langjährige Tradition. Insbesondere kommen hier Low Budget Movies und Shortfilms zum Zuge. Zu meinen persönlichen Favoriten der 18. Internationalen Filmfestspiele zählte der österreichische Kurzfilm „Entschuldigung, ich suche den Tischtennisraum und meine Freundin“, der in tatsächlich lieblicher Kulisse stattfand und die Hauptpreise absahnte. Ebenso toll, wenn auch auf eine andere Art und in Form eines Langfilmes fand ich „The Forest“ vom russischen Newcomer Roman Zhigalov, der das eintönige und oft brutale Leben in Russland abseits der Großstädte beschreibt, inklusive „verbotener“ Liebesgeschichte zwischen einem jüngeren Burschen und einer reiferen Frau. Den Kurzfilm „Smile“ habe ich leider verpasst; wobei ich von der Filmemacherin (zunächst unbewusst) mehrfach an verschiedenen Orten von Karlsruhe Fotos machte. Seit dem bin ich auf der Suche nach Polina aus Krasnodar, einer der Partnerstädte von Karlsruhe …

PS: Kompliment an Markus Nieden. Er sorgte mit seinen Schnell-Portrait-Zeichnungen für ein gelungenes Rahmenprogramm bei den Independent Days! Lieben Dank natürlich auch an meine beiden Begleitungen Mascha und Jennifer, für Euer Interesse! 🙂

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Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia | Fotograf für Karlsruhe, Stuttgart, BaWü & beyond

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