Ich bin, ich fahre, elektrisch!

Foto: Michael M. Roth, MicialMedia | Probefahrt mit dem Renault Zoe / mit der Zoe

Ja, nun hat es auch mich gepackt. Das E-Fieber. Ich weiß, die kontrovers diskutierte Batterieproduktion, die Rohstoffe, die Arbeitsbedingungen in fernen Ländern. Natürlich, das sind Herausforderungen. Und ich hoffe, dass wir diese ganz bewusst meistern werden. Batteriestandorte nach Deutschland verlegen. Produktionsbedingungen kontrollierbar machen, Recycle-Konzepte entwickeln. Dann wäre noch die Usability. Die Nutzbarkeit. Beim Renault Zoe jetzt neu der 52-kwh-Akku. Bei extrem sparsamer Fahrweise würde man bis zu 400 km schaffen mit einer Ladung.

Hey, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Es sind zu viele Eindrücke. Die Sache macht einfach nur Spaß. Und ich habe keinen Benzingeruch in der Nase. Doch, das geht! Ein super leises (mit standardmäßig eingeschalteter, abschaltbarer Autogeräusch-Simulation), super kräftiges Wägelchen. Mit einer ganzen Reihe toller, moderner Features. Natürlich ist nichts perfekt, so auch die Zoe nicht. Aber für mich ein echter Kritikpunkt: Den Tote-Winkel-Assistenten im Rückspiegel gibt es nur in der luxuriösen „Intense“-Version der Zoe. Liebe Renault-Entwickler & -Verkäufer: Das geht gar nicht. Doch so greifen wir zwangsläufig häufiger auf unseren drehbaren Kopf zurück und schauen ebenso zurück.

In der alten Version (R90) hatte die Zoe 88 PS. Nun musste ich mächtig dagegen ankämpfen, mich nicht zu sehr von der aktuellen Version R135 verzaubern zu lassen (Probefahrt!). So entschied ich mich für die R110 mit 108 PS. Als Studi fuhr ich einen Mitsubishi Galant, der viel größer und schwerer war als die Zoe von heute. Seine 111 PS fand ich schon ziemlich beeindruckend. Ein Video empfahl mir die 135 PS, zwei die 108 PS, sowie zwei Freunde meinten, dass es da kaum einen Unterschied geben würde. Also gut, Freund*innen der behüteten Geldbörse, 1.000 kann man ebenso in Spritgeld, ähm, Ladestromgeld investieren.

Sobald du elektrisch fährst, fragst du nicht mehr nach Litern. Wichtig ist, wie groß die Kapazität der Batterie ist, im Auto, das du fährst. Beim Zoe in den Varianten 42 und 52 kWh, mit dem Renault Zoe Life des Null-Euro-Leasing-Angebotes für Unternehmer und Unternehmerinnen seitens des Autohauses Tabor in Achern (südlich von Karlsruhe) bekommt man eine Batterie mit 52 kWh, gelobt sei Jesus Christus. Auch die 108 PS sind inklusive. Fetzig! Bei den Ladeoptionen gibt es nun neben den 22 kW (bzw. kWh/h, danke nochmal für die Physik an Uwe Krebs!) AC (Wechselstrom) auch eine Option für 50 kW Gleichstrom (CCS, Combined Charging System). Somit zu merken: Typ 2 (AC) zum Laden; CCS (DC-Option) zum Schnellladen. Oder „über Nacht“ via Schuko mit 220V/16A, macht ca. 3,7 kW und somit 14 h Ladezeit. Wahrscheinlich reichen 10 bis 12 Stunden, wenn man auf um die 80% lädt. In (selbst großen) Tiefgaragen (von großen Wohnobjekten mit vielen Parteien) sind diese Lademöglichkeiten leider noch nicht Standard. Aber es tut sich was, wie dieser aktuelle Artikel vom 23.7.2020 in der FAZ zeigt: „In der Tiefe der Garage“.

Hui, ich werde elektrisch. Wie sagte schon Lenin? –
„Kommunismus – das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes“. Ich lasse das bewusst elegant hier einfließen, weil das vor über 100 Jahren war. Aber wie wir wissen, war der Kommunismus böse. So musste erstmal 100 Jahre die liebe kapitalistische Ölindustrie folgen. Nach der halben Zerstörung des Planeten kam aber Fridays For Future. Nun sprechen wir wieder über Klima und Umwelt. Finde ich sogar noch besser!

Elektromobilitäts-Protagonist und Macher-Typ Sven Häwel, selbst Tesla- und Zoe-Fahrer, brachte mich kürzlich schließlich auf das oben schon erwähnte Angebot des Autohaus Tabor in Achern: Null-Euro-Leasing für die Dauer von zwei Jahren bei Einrechnen der staatlichen Förderung der Elektromobilität. Hierzu zwei Links:

Was dieses Jahr (beim Start in 2020) noch komplett entfällt, ist die sonst übliche KFZ-Steuer. Somit braucht man nur noch die monatliche KFZ-Versicherung zu zahlen. Beide Förderungen inkludiert und hier und da noch eine Option dazu genommen (bei mir effektiv „Zoe Experience“ [statt Zoe Life] „plus“) kann man am Ende tatsächlich bei um die Null EUR landen oder sogar noch etwas von den beiden Förderungen zusammen übrig haben. Bitte unbedingt die möglichen Konfigurationen des Renault Zoe abfragen und vergleichen. Auch in Bezug zum Fahrzeug, das für die Probefahrt zur Verfügung gestellt wird. Da bei der Grundversion der Zoe „Life“ ein paar Optionen fehlen wie Navigation oder der Einpark-Assistent (nicht, dass ich den bräuchte, haha, aber schon ein schnuckliger Service!) und ggf. weitere. Der ultimative Link hierfür:

https://www.renault.de/elektrofahrzeuge/zoe/vergleich.html

Zum Schluss – wahrscheinlich hab ich einiges vergessen, aber so viel auf die Schnelle – noch ein paar optische Eindrücke von der charmanten Zoe. Ach und dies wäre noch ganz wichtig, für alle seriösen Interessent*innen: Das Null-Eur-Leasing-Angebot des Autohaus Tabor in Achern gilt nur noch bis zum 31.7.20. Was natürlich nicht heißen soll, dass es nicht immer wieder, sicher besonders noch in 2020, weitere vorteilhafte Angebote geben sollte.


(Alle Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia;
Rechte von Renault und Autohaus Tabor vorbehalten)

Tatsächlich habe ich meine Bestellung (bei nochmals überarbeiteter Konfiguration) heute aufgegeben. Die Lieferung soll in ca. vier bis fünf Monaten erfolgen, also mit Glück in November oder Dezember 2020. Und ich bin jetzt schon so gespannt!! Durch mein „Plaudern“ auf Facebook zur Zoe habe ich schon ein paar Anfragen von Euch bekommen. Viele waren neugierig. Mindestens einer will sogar noch eine Probefahrt machen. Wir leben in dramatischen Zeiten. Und wir sind dabei!
In diesem Sinne, bleibt cool und werdet elektrisch!

Euer Micha, der Euch (fast, hehe) alle bald besuchen kommen wird mit seiner neuen Zoe!
🙂

PS: Bestellt habe ich in Dezir-Rot. Marketing rules:))

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