BahnCard 100: Freiheit unlimited

Hauptbahnhof Karlsruhe: Mein Dreh- & Angelpunkt für Geschäftsreisen und Abenteuer | Foto: MicialMedia

Erfüllung eines Traumes

Lange habe ich darauf gewartet oder mich selber zappeln lassen: Die BahnCard 100. Ein (nicht zu) kleines Träumchen geht in Erfüllung! Genauer gesagt, ist es eine Probe BahnCard 100. Was so viel bedeutet, dass diese BahnCard nicht die Gültigkeit eines kompletten Jahres hat, sondern „nur“ für die Dauer von drei Monaten. Bei mir werden es sein die Monate März, April und Mai 2019.

Über die Zauberkräfte der BahnCard 100

Was kann diese ominöse BahnCard 100 eigentlich? Wahrscheinlich sowas wie die BahnCard 25 oder BahnCard 50. Nur, dass man nicht bloß 25 oder 50, sondern sogar 100% vom Fahrpreis erstattet bekommt. Und es wird noch besser: Man braucht sich nicht mal um ein Ticket zu kümmern. In der Konsequenz kann man sich praktisch in jeden Zug setzen. Natürlich kann so ein bisschen Planung nicht schaden. Aber auch dann. Wird ein Zug verpasst, setzt man sich einfach in den nächsten. Die BahnCard 100 befreit einem so ein bisschen von unnötigem Ballast im Kopf wie „Ach da muss ich ja noch Fahrtkosten drauf schlagen“ oder „Hilfe, hab ganz vergessen, mein Ticket zu buchen“. Ja, für die Dauer von drei Monaten kreuz und quer durch die Republik fahren zu dürfen, das erfordert zunächst eine Anfangsinvestition, über deren Sinn sich die meisten Menschen vor dem eigentlich Kauf besser Gedanken machen. So in der Art wie: „Werde ich überhaupt annähernd die Investition (1312,- EUR) wieder herein bekommen? Welcher Mehrwert genau stellt sich für mich dar?“.

Sichtbarkeit als Mensch und Fotograf

Jeder mag die Anschaffung einer BahnCard 100 anders für sich selbst rechtfertigen oder begründen. Bei mir liegt die Hauptintention ganz klar in der Ankurbelung meines Geschäftes. Bereits vor der Anschaffung der BahnCard war und bin ich ein Vielreisender. Pro Monat kommen bis zu 10 oder 12 Aufträge zusammen, die ich als Fotograf in verschiedenen Städten Deutschlands erledige. Karlsruhe und Stuttgart, zuletzt vermehrt auch München, bilden hier im süddeutschen Raum einen Schwerpunkt. Als nun mehr (Interims-)BahnCard-100-Besitzer bin ich gleichermaßen offen für Aufträge in Leipzig, Berlin oder Hamburg. Ein paar meiner Freunde und Bekannten haben sich schon bei mir gemeldet und mir ihre Wohnraummöglichkeiten zum kürzeren Verweilen angeboten. Wie lieb von Euch! So bspw. Christian Seebauer und Thomas Reich in München, Sascha Pollok in Hamburg und Lukas Müller in Berlin. Hier und da wurde ein Fotoworkshop gewünscht. Sehr gerne werde ich dem nachkommen! Ich freue mich sehr, wenn ich meine Sichtbarkeit vor allem als Event- und natürlicher Portrait-Fotograf weiter erhöhen und damit gleichzeitig auch noch Gutes tun kann. „Win-Win“ heißt das Ergebnis hoffentlich zahlreicher zwischenmenschlicher Begegnungen auf Augenhöhe.

Aufträge bei Kongressen sowie sonstige kreative Projekte gesucht

In den letzten acht Jahren habe ich zahlreiche Veranstaltungen, darunter Kongresse mit bis zu 2.000 Teilnehmern, auch Sport-Events, wie die Badische Meile in Karlsruhe, mit über 6.000 Menschen, fotografisch begleitet. Die facettenreichen Begegnungen zwischen Menschen fotografisch einzufangen, das gehört inzwischen zu meinen Grundbedürfnissen. Zur Not faste ich lieber im Intervall, als auch nur einen Tag auf die Erstellung eines Fotos zu verzichten.
Sollte jemand von Euch Ideen für Projekte im fotografischen Bereich haben, sei es bei Schloss Neuschwanstein im Südwesten oder auf Insel Usedom im hohen Norden, ich wäre für jede Inspiration offen. Für den März sind schon mindestens vier Reisen geplant. Morgen, also kommende Nacht, geht es bereits nach Hamburg zum Schulstreik, wo ich u.a. die prominente Besucherin und Initiatorin von #FridaysForFuture, Greta Thunberg, fotografieren möchte. Am Montag bin ich dann in Berlin bei einer Filmveranstaltung in der Landesvertretung Baden-Württemberg „Frau Quote und Herr Rolle“. Es stehen weitere Events an in Stuttgart und München.

Interesse an Politik, Gesellschaft und Technologieentwicklung

Wenn es auf der Welt eine Informatikerfamilie gibt, dann ist es sicherlich die meines thüringischen Elternhauses. Bis auf Mama, sehr fleißig in der Gesundheitsbranche, haben bei uns alle Informatik studiert. Das Interesse an Technik und Gesellschaft habe ich 1:1 von meinem Vater übernommen. „In die Wiege gelegt“, wie man so schön sagt. Bereits als ich mein Abitur machte, hatte ich eine starke Neigung zu Themen wie der Künstlichen Intelligenz. Die persönliche Begegnung mit Joseph Weizenbaum, der als einer der Väter der KI gilt, vertiefte mein Interesse. Und natürlich die Kombination mit Ethik. Als logische Konsequenz werfe ich den Terminus der Ethischen Intelligenz als eigene Kategorie in die Diskussion, siehe auch:
Ethische Intelligenz als Chance für ein reformiertes Selbstverständnis der Menschheit in Parität zur Künstlichen Intelligenz
Wer dazu meine Meinung hören möchte, darf mich deutschlandweit auf entsprechende Podien einladen, damit ich hier meine Perspektive artikulieren und neue Impulse für die Gesellschaft der Zukunft geben kann.

Und jetzt bin ich sehr, sehr gespannt auf die kommenden drei Monate, auf meine Erlebnisse und viele schöne, bewegende Impressionen, die ich von Euch und unseren Mitmenschen machen werde.

Danke an alle, die mich bzgl. der BahnCard 100 inspiriert haben.
Dazu gehören u.a. Sascha Blättermann & Leonie Müller.

Michael M. Roth, MicialMedia | Karlsruhe, 28. Februar 2019

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu BahnCard 100: Freiheit unlimited

  1. Wachert sagt:

    Wie sieht es bei dir am 23.3. aus bezüglich der Artikel 13 Demo? Ist für dich persönlich als Fotograf und „Content Creator“ ja sicherlich auch ein spannendes Thema.

    Siehe dazu https://savetheinternet.info/demos

    • Hallo Herr/Frau Wachert,

      sicherlich ein spannendes und wichtiges Thema.
      Mein persönlicher Bezug hierbei:
      Meine Fotografie, insofern sie von mir einmal öffentlich ins Netz gestellt, kann und sollte – natürlich ohne Zensur und unverfälscht – im Netz weiter getragen werden. Dazu gehört die Angabe des Urhebers.

      Ich wünsche viel Erfolg für die und bei der Demo!
      Micha

Schreibe einen Kommentar zu Wachert Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.